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Boston Truth

The “Chechen Connection”, Al Qaeda and the Boston Marathon Bombings

By Prof. Michel Chossudovsky

Nine thousand heavily armed police including SWAT teams were deployed in a manhunt to capture a 19 year old student at U-Mass, after his brother Tamerlan Tsarnaev, the alleged Boston Marathon terror mastermind was shot dead by police allegedly after a car chase and shoot out with police.

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USA bei Menschenrechten "auf rechtem Auge blind"

China veröffentlicht als Reaktion auf den Menschenrechtsreport der Vereinigten Staaten einen eigenen Bericht, in dem die USA für ihre eigene Menschenrechtspolitik scharf kritisiert werden

China hat den Menschenrechtsreport der Vereinigten Staaten als Antwort auf einen Report aus Washington verrissen und sagte, die USA seien auf dem rechten Auge blind, was die eigene traurige Situation betrifft, während sich das Land selbst als "weltweiten Hüter der Menschenrechte" darstellt. Im Menschenrechtsbericht über die Vereinigten Staaten 2012, der vom Informationsbüro des chinesischen Staatskonzils veröffentlicht wurde, argumentierte China, es gäbe schwerwiegende Menschenrechtsprobleme in den USA, die auch weltweit kritisiert werden würden. Menschenrechte sind seit langem eine Quelle von Spannungen zwischen den zwei weltweit größten Volkswirtschaften. China reagiert auf die Kritik aus den USA mit der Veröffentlichung von Menschenrechtsreporten über die Vereinigten Staaten seit dem Jahr 2000. Das US State Department hat am Freitag seinen Report über die Menschenrechtslage 2012 veröffentlicht.

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Immer nur von Europa sprechen

Zur Geschichte und Gegenwart des deutschen Großmachtstrebens

Von Thomas Eipeldauer


NS-Propagandaplakat, um 1941
Wir erleben heute ein „ein europäisches Deutschland in einem deutschen Europa“, schrieb Timothy Garton Ash in einem Debattenbeitrag für den Spiegel im Februar 2012. Die Formulierung des britischen Historikers hat einiges für sich: Ein „europäisches Deutschland“, weil die wirkmächtigsten Kreise aus Industrie, Banken und Politik der Bundesrepublik eine klar auf europäische Integration im Rahmen der EU ausgerichtete Strategie verfolgen. Und ein „deutsches Europa“, weil es ebendenselben Kreisen außerordentlich gut gelingt, ihre Ziele für die gesamte Europäische Union verbindlich zu machen.


Siehe auch: Die Ära der Postdemokratie - EU als Vehikel deutscher Interessen
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Doppelstrategie

Assad warnt Westen vor Terror

Von Werner Pirker

Der syrische Präsident Baschar Al-Assad hat in einem Interview mit dem Sender Al-Ichbarija die Komplizenschaft der westlichen Hegemonialmächte mit islamistischen Terrorbrigaden angeprangert. Er erinnerte daran, daß der Westen das Terrornetzwerk Al-Qaida in Afghanistan gegen das sowjetische Truppenkontingent in Stellung gebracht und dafür einen hohen Preis zu bezahlen hatte. Heute unterstützten die westlichen Staaten Al-Qaida in Libyen, Syrien und anderen Orten und würden den Preis dafür »im Herzen Europas und im Herzen der USA« zu bezahlen haben.


Siehe auch: USA zündeln in Syrien, Allianz der Heuchler, Aufrüstung statt Dialog, EU erhebt Terroristen zu Partnern
Imperialistischer Krieg gegen Syrien

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Tag der Gefangenen

185 Kinder in israelischen Gefängnissen

Der heutige Mittwoch ist in Palästina der „Tag der Gefangenen“. Insgesamt befinden sich zurzeit fast 5.000 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen, darunter 185 Kinder. Für Minderjährige hat Israel eigene Militärgesetze geschaffen, die ein klarer Verstoß gegen seine völkerrechtlichen Verpflichtungen sind.

In den letzten vier Jahrzehnten inhaftierte Israel 750.000 Palästinenser. Heute befinden sich in 17 Gefängnissen der israelischen Besatzungsmacht 4.750 Gefangene, darunter 185 Minderjährige, 13 Frauen, 13 Parlamentarier und drei ehemalige Minister. Die israelische Besatzungsmacht hält 186 Personen völkerrechtswidrig als Administrativhäftlinge fest.


UNICEF: Children in israeli Military detention


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Portugiesische Verhältnisse

„Setzt die Regierung auf die Straße” fordert das Volk auf der Straße. Eine Woche des Protests, eine Woche der „Straße”


Exklusivbericht von Max Wachter, Lisboa

Der „Marsch gegen die Verarmung” fand in Lissabon vor dem Parlament mit zigtausenden Demonstrantinnen und Demonstranten seinen Höhepunkt. Die Protestierenden wollten wieder einmal ihre unfähige Regierung auf die Straße setzen. Die regierenden Volksvertreter im Haus auf dem Hügel des Heiligen Benedikt bleiben vorerst ungerührt. Doch die Wut der lusitanischen Bevölkerung im ärmsten Land in Südwest Europa steigert sich zusehend.

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Venezuela: Nicolás Maduro ist Wahlsieger

Nicolás Maduro wurde mit einer Mehrheit von knapp 235.000 Stimmen zum neuen Präsidenten Venezuelas gewählt. In den späten Abendstunden (Ortszeit) gab die Präsidentin des venezolanischen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, die Ergebnisse nach Auszählung von gut 99 Prozent der Stimmen bekannt. Demnach kommt Maduro auf 50,66 Prozent der gültigen Stimmen, sein Herausforderer Henrique Capriles Radonski auf 49,07 Prozent. Die Ergebnisse seien aufgrund der wenigen nicht ausgezählten Stimmen unumkehrbar, sagte Lucena.
jw-Spezial zur Wahl in Venezuela
amerika21-Dossier zur Wahl in Venezuela
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Venezuela: Präsidentschaftswahl am 14. April

Wahlen nach dem Tod von Hugo Chávez am 5. März

Nach dem Tod von Hugo Chávez am 5. März finden in Venezuela am 14. April erneut Präsidentschaftswahlen statt. Als Kandidat für die Linke, die sich im "Großen Patriotischen Pol" (GPP) zusammengeschlossen hat, tritt Nicolás Maduro (50) an. Der ehemalige Busfahrer war lange Zeit Außenminister Venezuelas und zuletzt Vizepräsident. Chávez selbst hatte sich bei der Abreise zu seiner letzten Krebs-Operation im Dezember dafür ausgesprochen, dass Maduro kandidiert. Er hat neben der sozialistischen PSUV auch die Unterstützung anderer Parteien, wie zum Beispiel der Kommunistischen Partei (PCV).


junge Welt - Online spezial: Entscheidung in Venezuela

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Junge Welt: Fatale Fehleinschätzung

Hintergrund. 60 Jahre nach Kriegsende: US-Exbotschafter Donald P. Gregg bezeichnet die Nordkoreapolitik seines Landes als »am längsten währende Aufklärungspanne in der Geschichte der US-Spionage« – Pjöngjang fordert Gespräche auf Augenhöhe

Von Rainer Werning

Mit Blick auf die jüngsten Geschehnisse auf der koreanischen Halbinsel stellen sich fünf zentrale Fragen. Erstens: Wer bedroht und erpreßt da eigentlich wen? Zweitens: Welcher der Antagonisten zeichnet sich durch (Un-)Berechenbarkeit aus? Drittens: Handelt es sich bei alledem um einen Krieg der Worte oder geht es vielmehr um knallharte imperiale Kalküle? Viertens: Warum eskaliert die Lage auf der Halbinsel gerade jetzt? Und schließlich: Was könnte getan werden, um den Konflikt zumindest zu entschärfen, möglicherweise endlich einer Friedensregelung näher zu kommen?

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Fidel Castro: "Verhindert einen neuen Korea-Krieg"

In einer neuen »Reflexion« hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro die Regierungen der Demokratischen Volksrepublik Korea und der USA aufgerufen, einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel zu verhindern. An die DVRK gerichtet erklärte Castro: »Es wäre nicht gerecht, zu vergessen, dass ein solcher Krieg in besonderer Weise mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten in Mitleidenschaft ziehen würde.« Ein Krieg würde von der koreanischen Bevölkerung riesige Opfer verlangen, ohne dass irgendjemand daraus einen Nutzen ziehen könnte, so Fidel Castro weiter.

Wir (RedGlobe) dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Reflexion, die heute vom kubanischen Internetportal Cubadebate veröffentlicht wurde.

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junge Welt: Warnungen vor eingefrorenen Guthaben

Troika gibt Putin recht

Von Rainer Rupp

Durch Manipulation der Rechnungen von Rohstoffexporten – billig an eine eigene Firma im Westen verkaufen und dort teuer weiterverkaufen – haben viele ganz normale russische Unternehmen (nicht die Mafia) an der Steuer vorbei im Westen Gewinne angesammelt, die dann auf den Konten zypriotischer Banken gelandet sind. Von dort gingen sie wieder zu einem großen Teil über eine zypriotische Firma als EU-Investitionen nach Rußland zurück.


Kollektiver Bankraub
Siehe auch: Deutsches Geld in aller Welt

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"Nordkorea will einfach in Ruhe gelassen werden"

Kim Jong-uns Drohgebärden dienen als Ablenkungsmanöver, um wirtschaftliche Reformen umsetzen zu können, sagt Nordkorea-Experte Frank
Rüdiger Frank im Interview mit derStandard.at

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Zyprischer Fallout

Die geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen der kompromisslosen Haltung Berlins während der Zypern-Krise zeichnen sich bereits deutlich ab

Von Tomasz Konicz

Am Dienstag ließ die russische Staatsanwaltschaft im Rahmen einer seit Tagen laufenden Kampagne gegen westliche Nichtregierungsorganisationen die Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in St. Petersburg durchsuchen und etliche Computer beschlagnahmen. Während Außenminister Westerwelle daraufhin den russischen Gesandten einbestellte und ihm die "Besorgnis der Bundesregierung angesichts des konzertierten Vorgehens gegen zahlreiche Nichtregierungsorganisationen" übermittelte, fragte sich Spiegel-Online, wieso der Kreml mit "besonderer Härte" gegenüber der Stiftung der CDU vorgehe: "Die KAS unterhält seit Jahren keinen finanziellen Beziehungen mehr zu russischen Nichtregierungsorganisationen."

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Out of Sight, Out of Mind

A visualization of all documented drone strikes in Pakistan since 2004


drones.pitchinteractive.com


Siehe auch: Drones Watch

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Mali: Interessen, Intrigen, Interventionen

Von Werner Ruf

Die ersten offiziellen Verhandlungen um die Unabhängigkeit Algeriens zwischen Frankreich und der algerische Befreiungsfront FLN in Lugrin scheiterten 1961 an der Sahara-Frage: Da Frankreich Algerien als Teil seines Territorium betrachtete, hatte es Ende der 50er Jahre, noch bevor die afrikanischen Staaten unabhängig wurden, die Sahara zu Algerien geschlagen. Die FLN bestand auf der „Integrität des algerischen Territoriums“, während Frankreich eine Gemeinsame „Organisation der Saharischen Ressourcen“ (OCRS) schaffen wollte, in der – unter französischer Führung – die Ausbeutung der saharischen Reichtümer organisiert werden sollte. Erst ein Jahr später, in den Verhandlungen von Evian, konnten die Algerier ihren Anspruch auf das riesige Gebiet durchsetzen. Die ehemaligen Kolonien des „Französischen Westafrika“ (AOF) hatten 1960 ihre Unabhängigkeit unter nahezu totaler Kontrolle Frankreichs erhalten: Mit mehreren ehemaligen Kolonien schloss Frankreich Militärabkommen, die weiterhin die Stationierung französischer Truppen erlaubtenund die immer wieder genutzt wurden, um gefällige Regierungen gegen Aufstände im Lande zu stützen.[1] Die Grundlage für das auf Korruption, Einflussnahme bis hin zum Mord basierende System der Françafrique war geschaffen. Obwohl François Hollande zu Beginn seiner Regierungszeit erklärt hatte, dieses System abschaffen zu wollen, zeigt die Intervention in Mali das genaue Gegenteil: Wenn es um französische Interessen geht, bleibt es Fundament der Pariser Afrikapolitik.


Imperialistischer Krieg in Mali
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Sender Gleiwitz lässt grüßen

Eine Kurzmeldung in der Zeitschrift „Der Soldat“, die als Sprachrohr des österreichischen Verteidigungsministeriums gilt, lässt im wahrsten Sinn des Wortes eine Bombe platzen: NATO-Staaten bzw. die mit ihnen im syrischen Bürgerkrieg verbündeten Kräfte haben offensichtlich selbst jenen mörderischen Feuerüberfall im Oktober 2012 inszeniert, der als Begründung für die Stationierung von deutschen, US-amerikanischen und holländischen Patriot-Raketen in der Türkei an der Grenze zu Syrien diente.


Siehe auch: Freches Ansinnen - Syrische Opposition will »Patriots«
Imperialistischer Krieg gegen Syrien

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junge Welt: Verfall der Zivilisation

Seit dem Überfall der USA am 20. März 2003 fanden etwa 1,5 Millionen Iraker einen gewaltsamen Tod. Durch konstruierte religiöse Auseinandersetzungen und die ­kriegsverpesteten Landschaften ist der Alltag ein Überlebenskampf geworden

Von Karin Leukefeld

Ich habe immer davon geträumt, ein Arzt zu werden oder ein Architekt, aber die Umstände haben dazu geführt, daß nichts daraus wurde«, erzählt Wissam Jamal Jabbar Mitte März einem Journalisten in Bagdad. »Heute arbeite ich, um meine Familie und meine Eltern zu unterstützen, das ist aus mir geworden«. Wissam ist 23 Jahre alt und hat ein kleines Café im Zentrum von Bagdad. Hier trinken die Männer Tee, Kaffee, Saft, rauchen eine Zigarette nach der anderen, sehen Fernsehen und spielen Billard. Nachdem die USA und Großbritannien vor zehn Jahren mit der Operation »Iraqi Freedom« am 20. März 2003 seine Heimat überfallen und von da an besetzt hatten, habe er keine Chance mehr für ein Studium gehabt. »Es war, als wenn etwas in mir zerbricht«, beschreibt er die letzten zehn Jahre, die seine Träume zunichte machten.


Siehe auch: Mord ohne Sühne