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Willkommen bei KomInform23.05.2013, 12:38 
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Kriegseinstiegsplan

Syriens Opposition: Kein Gewaltverzicht

Von Werner Pirker

Der Friedensplan des UN-Sondergesandten Kofi Annan stehe vor dem Scheitern, kläfft die Medienmeute und macht selbstverständlich die syrische Regierung dafür verantwortlich. Diese verlangt von den Aufständischen die Zusage, die Waffenruhe ebenfalls einzuhalten. Und da die bewaffnete Opposition nicht unbedingt für ihre Handschlagqualität bekannt ist, soll dies in schriftlicher Form erfolgen. Dazu sind die Rebellen nicht bereit. Man hätte ohnedies bereits verbindliche mündliche Zusagen gemacht, behauptet ihr Anführer Riad Al-Asaad. Die Verweigerung einer schriftlichen Garantieerklärung wird mit dem eigenartigen Argument begründet, daß man das Assad-Regime ja nicht anerkenne.

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Was tun!

Aufruf an die Leserinnen und Leser der jungen Welt. Sieben Schwierigkeiten beim Bekämpfen der Lüge und Unwissenheit

Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muß den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten. Diese Schwierigkeiten sind groß für die unter dem Faschismus Schreibenden, sie bestehen aber auch für die, welche verjagt wurden oder geflohen sind, ja sogar für solche, die in den Ländern der bürgerlichen Freiheit schreiben«, beginnt Bert Brecht seinen Aufsatz »Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit«, entstanden in Paris 1938. Als Zeitung, die unter den Bedingungen bürgerlicher Freiheit versucht, Lüge und Unwissenheit zu bekämpfen, möchten wir zwei weitere hinzufügen: Wer heute die Wahrheit verbreiten will, braucht Organisationsstrukturen, um Erkenntnisse, Analysen, Informationen wenigstens einem relevanten Teil der Bevölkerung bekannt machen zu können. Und ausreichend Finanzmittel, weil nur dann eine solche Zeitung erstellt und verbreitet werden kann. Gerade die letzten beiden Schwierigkeiten kann die junge Welt nur überwinden, wenn sie von ihren Leserinnen und Lesern dabei konkret unterstützt wird.

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Syrien: Menschenrechtsverstöße der Opposition

Beobachter beklagen Menschenrechtsverstöße der Opposition und „ethnische Säuberung“ in Homs während Jesuiten humanitäre Hilfe leisten
Damaskus (Fidesdienst) – In einem gestern veröffentlichten Bericht prangert die Nichtregierungsorganisation „Human Rights Watch“ Gewalt, Missbrauch und Folter seitens der Opposition in Homs an und die syrisch orthodoxe Kirche, der rund 60% der Christen in Syrien angehören beklagt in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, eine „ethnische Säuberung unter den Christen“ seitens der mit Al Quaida in Verbindung stehenden so genannten „Faruq-Brigaden“ in Homs.
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Israel mordet mit großer Vorsicht und Präzision !


Von Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski
Nach den schrecklichen Anschlägen eines Einzeltäters in Toulouse kommen die durch nichts zu belegenden Aussagen israelischer und jüdischer Organisationen. Immerhin einmal hörte ich im DLF von seiner dort wiedergegebenen Äußerung der Polizei gegenüber, dass er die jüdische Schule nur "aus Versehen" angegriffen habe, es aber eigentlich nur auf Soldaten und Polizisten abgesehen hätte, die den französischen Staat repräsentieren, der am Afghanistan-Einsatz beteiligt ist.
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Rote Karte für Sparpaket

Von Peter Steiniger
Kampfansage: Streikposten der CGTP auf dem Bahnhof São Bento im nordportugiesischen Porto Foto: epa

Immer mehr Portugiesen wollen nicht länger bittere Pillen aus Brüssel und Berlin schlucken. »Gegen den Pakt der Ausbeutung und Verarmung«: Unter dieser Losung setzten sie am Donnerstag mit 24stündigen Arbeitsniederlegungen ein deutliches Zeichen der Ablehnung des Sparpakets, welches ihnen die Lissaboner Mitte-rechts-Regierung im Gegenzug für internationale Finanzhilfen von 78 Milliarden Euro aufbürdet.


Siehe auch: Greve geral
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Univ. Prof. i. R. Dr. Gerhard Oberkofler: Discountuni

Die Leopold-Franzens-Universität hat sich für läppische 150.000 Euro dazu hergegeben, für Stronach eine quasi wissenschaftliche Kulisse hinzustellen. Ein qualifizierter Laborplatz mit Betreuung kostet mehr, das lässt sich in Österreichs Medien allerdings nicht wirklich gut verkaufen, aber das wissen natürlich Stronach und seine Berater auch.

Ganz nebenbei sei daran erinnert, dass in den 1920er Jahren in Deutschland "Wirtschaftsführer" gemeinsam mit den anstürmenden faschistischen Banden die Mitarbeiterbeteiligung unter Ausschluss von Gewerkschaften und Betriebsräten - die betreiben nur Klassenkampf - unter dem Titel "Werksgemeinschaft" propagiert haben. Mit Erfolg, sieht man von den schrecklichen Ergebnissen für die Arbeiterklasse einmal ab.

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DDR-Erfahrungen für kommende Kämpfe bewahren

Nach Jahren des Schweigens hat sich die Witwe von Erich Honecker interviewen lassen. Nichts falsch gemacht, lautet Margot Honeckers Botschaft.

Seit mehr als 20 Jahren lebt die Witwe von Erich Honecker im Exil in Chile. Westliche Medien hielt sich die Polit-Seniorin stets eisern vom Hals. Nun hat Margot Honecker in einem Interview mit dem ostdeutschen Publizisten Frank Schumann ihr politisches Vermächtnis zu Protokoll gegeben. Die DDR sei nicht an ihren Fehlern zugrunde gegangen, sagt die Ex-Ministerin. Sondern: "Wir haben es nicht vermocht, dem Gegner hinreichend Widerstand entgegenzusetzen." Das Gesprächsbuch mit dem nüchternen Titel "Zur Volksbildung" aus der Eulenspiegel Verlagsgruppe erscheint in diesen Tagen.

Kritische Einsichten finden sich nicht in dem Band, der aus Fragen, Antworten und Fotos besteht. Vorgeführt wird eine Rund-um-Verteidigung der DDR als das bessere System. Rund 26 Jahre war Margot Honecker Chefin des Volksbildungsministeriums im Arbeiter- und Bauern-Staat, von 1963 bis zu ihrem Rücktritt im Herbst 1989. Vielen galt die First Lady der DDR mit dem Blaustich im Haar als dogmatisch und als heimliche Machthaberin.

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Hans Heinz Holz - 26. Feburar 1927-11. Dezember 2011

Heute wäre der Philosoph Hans Heinz Holz 85 Jahre alt geworden.

Holz wurde am 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main geboren, kam als 17jähriger wegen Widerstandes gegen das Naziregime in Gestapohaft und begann 1945 ein Philosophiestudium. Bereits in dieser Zeit arbeitete er als Autor für Zeitungen und Zeitschriften. Nach seiner Promotion bei Ernst Bloch war er Redakteur bei der Zeitung "Deutsche Woche", seit 1960 freier Journalist in der Schweiz. 1971 erhielt er in Marburg eine Professur für Philosophie, von 1978 bis zu seiner Emeritierung in Groningen/Niederlande.

Holz galt als ein enzyklopädischer Gelehrter, der zur Geschichte und Systematik der Dialektik, zur Theorie der Kunst und zu Künstlern der Gegenwart, zu Problemen der Gesellschaftswissenschaften und der Politik eine Vielzahl von Büchern und Aufsätzen vorgelegt hat. Zuletzt erschienen von ihm die drei Sammelbände "Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie" im Berliner Aurora-Verlag.

Holz war Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie, gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät und der World Academy of Letters. Seit 1994 war er Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei, an deren Parteiprogramm er maßgeblich mitarbeitete.

Hans Heinz Holz verstarb er am Sonntag, 11. Dezember 2011, in seinem Haus in Sant'Abbondio in der Schweiz.

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Arabischer Winter

Kaum Interesse an UN-Truppen

Von Werner Pirker

Der Vorschlag der Arabischen Liga, eine UN-Mission nach Syrien zu schicken, ist nicht nur von der Regierung in Damaskus empört zurückgewiesen worden, sondern hat auch bei den Westmächten kaum Gefallen gefunden. Während die syrischen Regierungsstellen in einer solchen »Friedensmission« nicht nur eine Einmischung in innere Angelegenheit, sondern darüber hinaus auch das Tarnschild für eine arabische Militärintervention sehen dürften, will sich der Westen offenbar vorerst noch seine eigenen Optionen für den Marsch auf Damaskus offenhalten.

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Einmal Weltall und zurück

Sigmund Jähn, der erste Deutsche im Kosmos, wird heute 75

Von Dieter B. Herrmann


Waleri Bykowski und Sigmund Jähn (rechts)

Am 21. September 1978 wurde ein Mann in einem förmlichen Triumphzug durch (Ost-)Berlin gefahren, dessen Namen noch Wochen zuvor niemand gekannt hatte. Sigmund Jähn war als erster Deutscher von einer achttägigen Reise zur sowjetischen Raumstation »Salut-6« zurückgekehrt und ließ nun in der Hauptstadt der DDR Lobreden und Jubel über sich ergehen.


Siehe auch: Sigmund Jähn – der erste deutsche Kosmonaut
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Ein Nachruf auf Hans Heinz Holz

„Ich wäre mir selbst widerwärtig, wenn ich mich in meiner Haltung aus Anpassungsgründen anders verhalten würde, als meine Theorie es mir logisch gebietet.“ — Hans Heinz Holz

Die herbstliche Fassade in der Marburger Wilhelmstraße verrät nichts von dem traurigen Ereignis. Ihr früherer Bewohner, unser Lehrer und Genosse Hans Heinz Holz ist tot. Er verstarb am 11. Dezember 2011.

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Hans Heinz Holz - 26.02.1927-11.12.2011

Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1997

Von Dieter B. Hermann und Hans-Otto Dill

Die Leibniz- Sozietät der Wissenschaften zu Berlin gedenkt ihres am 11. Dezember dieses Jahres in seinem Wohnsitz S. Abbondio in der Schweiz im Alter von 84 Jahren verstorbenen Mitglieds Hans Heinz Holz. Er war im Jahre 1997 in die Sozietät gewählt worden. Er hat, solange es ihm seine Kräfte erlaubten, nie die weite Reise nach Berlin gescheut, um an wissenschaftlichen Veranstaltungen der Gesellschaft, vor allem der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften, der er angehörte, teilzunehmen. Seine Auftritte waren stets Höhepunkte im wissenschaftlichen Leben unserer Sozietät.

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Hans Heinz Holz - 26.02.1927-11.12.2011

Hans Heinz Holz ist tot. Der Philosoph und marxistische Metaphysiker, der Kunstliebhaber und Kunstkritiker, die streitbare Person des öffentlichen Lebens.

Von Volker Schürmann

Hans Heinz Holz, geboren am 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main, saß als 17-jähriger in Gestapohaft, was man wissen muß, um ihn und seine Schriften zu verstehen. Er promovierte bei Bloch, erarbeitete als Zeitungs- und Rundfunkredakteur in der Bundesrepublik sowie als freier Journalist und Kunstkritiker in der Schweiz. 1971 bekam er als erster Marxist in der Bundesrepublik einen Ruf auf eine Professur für Philosophie nach Marburg, positiv begutachtet von Ernst Bloch, Franco Lombardi, Helmuth Plessner, Gershom Scholem und Michael Theunissen. Die tatsächliche Besetzung war begleitet von langanhaltenden öffentlichen Auseinandersetzungen, während derer Holz seine eigene Professur bis 1973 lediglich vertrat. 1979 nahm er einen Ruf an die Universität Groningen/Niederlande an. Er folgte damit auch dem Reiz eines liberalen universitären Klimas, das Berufsverbotsdrohungen nicht kannte, wohl aber dereinst in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus einem Helmuth Plessner Exil geboten hatte. Holz war ein wahrlich Großer seines Faches, unfaßlich belesen und von umfassender Gelehrsamkeit. Er genoß großes Ansehen in seiner Zunft und weit darüber hinaus - in der Bundesrepublik muß man sagen: obwohl er Marxist und Kommunist war. Neben vielem Anderem verlieh ihm der Verein Deutscher Ingenieure die Ehrenplakette. Seit vielen Jahren lebte er im Tessin und gründete dort gemeinsam mit seiner Frau Silvia Holz-Markun die Stiftung Centro di Studi Filosofici San Abbondio.

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Hans Heinz Holz lebt in uns weiter

Bedeutender Philosoph, klassenkämpferischer Kommunist und warmherziger Mensch

Von Klaus Steiniger

Das Jahr 2011 war für uns nicht nur unter dem Aspekt grosser oder kleiner Politik, sondern auch in menschlich-persönlicher Hinsicht kein gutes Jahr. Es hat der grossen „RotFuchs“-Familie herbe und unersetzbare Verluste gebracht. Einige unserer Besten sind für immer von uns gegangen, auch wenn sie über den Tod hinaus – im übertragenen Sinne – auf ewig bei uns bleiben. Vor kurzem erst haben wir Walter Ruge in Potsdam zu Grabe getragen und in der Feierhalle des Alten Friedhofs noch einmal die so herrlich jung klingende Stimme des 96jährig Gestorbenen vernommen – er hatte seine letzten Worte selbst auf Band gesprochen.

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Ein Unentbehrlicher ist tot

von Patrik Köbele

Eigentlich sollte dieser Artikel eine Laudatio zum 85. Geburtstag von Hans Heinz Holz, dem großen marxistischen Philosophen unserer Zeit, dem Religionshistoriker, dem Kunstkritiker und Spezialisten für Kubismus, dem Kommunisten und DKP-Parteiarbeiter werden. Nun muss es ein Nachruf auf einen Freund werden.

Der Tod von Hans Heinz löste eine umfangreiche Berichterstattung aus. FAZ, die Süddeutsche, der Freitag, die Neue Züricher, selbst Bild-online meldeten ihn. Erstaunlich die Berichterstattung ‒ sachlich bis wertschätzend. Als Beispiel mag die Schlusssequenz des Artikels von Dietmar Dath in der FAZ gelten, der zum Briefwechsel von Hans Heinz mit Peter Hacks meint: „Der Briefwechsel zwischen dem Gelehrten und dem Dramatiker gehört zum Lebhaftesten, was beide hinterlassen haben. Man sieht darin auch, dass Holz sich eine Weile als Nachlassverwalter einer besiegten marxistischen Gelehrsamkeit sah, am Ende aber ahnte, er könnte Mitbegründer einer neuen werden.“

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Auschwitz

Heute jährt sich zum 67. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee
Bereits am 31. Juli 1941 war dem SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter von Heinrich Himmler, dem SS-Reichsführer, die administrative Vorbereitung der "Endlösung der Judenfrage" übertragen worden. Reichsmarschall Hermann Görings Ermächtigungsgesetz für Heydrich lautete, "alle erforderlichen Vorbereitungen in organisatorischer, sachlicher und materieller Hinsicht zu treffen für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflussgebiet in Europa".

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«Es gibt nichts Teureres als ein langes Leben»

Die Schriftstellerin Juli Zeh kritisiert die zunehmende Bevormundung der Bürger durch den Staat mit Geboten und Verboten und den fehlenden Willen zum Widerstand. Die Gesellschaft werde pathologisiert.
Ein Interview von Ulrike Hark und Bettina Weber - Bild: Keystone
Sie leisten sich den Luxus einer eigenen Meinung und tun die auch ungefragt und laut kund. Sie wehren sich gegen die zunehmende Bevormundung – Stichwort Rauchverbot – und konstatieren eine dramatisch abnehmende Selbstverantwortung. Frau Zeh, befürchten Sie die Verblödung der Menschheit?

Nun war die Menschheit wahrscheinlich noch nie zu hundert Prozent klug. Aber wir haben zurzeit tatsächlich die besten Chancen, weiter aktiv an unserer Bildung und Mündigkeit zu arbeiten. Stattdessen passiert leider das Gegenteil.