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Wikipedia à la Kuba

Online-Lexikon soll das Bild der revolutionären Leistungen der karibischen Insel ins linke Licht zu rücken

Vor wenigen Tagen hat Kuba seine eigene Online-Enzyklopädie im Stile einer Mini-"Wikipedia" online gestellt. EcuRED.cu soll sich "der Freiheit der Information" aus "antikolonialistischer Perspektive" verschreiben. Bereits bei früheren Gelegenheiten hat Kuba die "imperialistische Geschichtsschreibung" von Wikipedia angeprangert.

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Eine weltweit ignorierte Schlacht für das Leben

Die medizinische Zusammenarbeit Kubas mit vielen der ärmsten Länder wird weltweit ignoriert und ist ein unauslöschliches Kapitel, welches die Revolution Kubas schreibt. Die Anfänge dieses in seinem Ausmaß einzigartigen humanitären Engagements gehen auf die frühen siebziger Jahre zurück, als es bereits internationalistische Ärzte aus Kuba in etlichen Ländern Afrikas gab.


Siehe auch: Kubanische Mediziner in Haiti

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Im Geist von Soweto

17. Weltjugendfestspiele in Südafrika mit großer Friedensdemonstration abgeschlossen. Teilnehmer ziehen positive Bilanz nach schwierigem Start

Von Christian Selz, Pretoria

Mit einer farbenfrohen Friedensdemonstration zu den Union Buildings, dem Sitz der südafrikanischen Regierung, sind am Dienstag in Pretoria die 17.Weltjugendfestspiele der Jugend und Studenten zu Ende gegangen. Als die Abschlußkundgebung vor dem mächtigen Regierungspalast mit der neuen südafrikanischen Nationalhymne begann, war die besondere Bedeutung der Tatsache, daß das Festival auf südafrikanischem Boden stattfand, plötzlich wieder allgegenwärtig. Zu Apartheidzeiten war der 1913 fertiggestellte Prachtbau Amtssitz der rassistischen Unterdrücker, und noch vor 21 Jahren wäre es undenkbar gewesen, hier die erste Strophe der fünfsprachigen Hymne, »Nkosi Sikelel’ iAfrika« zu singen.


Solidarität mit den fünf Kubanern auch auf der Friedensdemonstration am Dienstag in Pretoria Foto: Christian Selz
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Botschaft an die Teilnehmer der XVII. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen in Südafrika

Compañeras und Compañeros,

es ist mir eine Freude und eine grosse Ehre, die mir zugekommene Bitte zu erfüllen, euch eine Botschaft aus Anlass der XVII. Weltfestspiele der Jugend und Studenten zukommen zu lassen, die im Heimatland Nelson Mandelas stattfinden, dem lebenden Symbol des Kampfes gegen das verhasste Apartheid-System.

Kuba war der Austragungsort von zwei Weltfestspielen: den XI. 1978 und den XIV. 1997.

Zum ersten Mal wurde darauf verzichtet, das Festival in Europa durchzuführen, um es in einem Land dieser Hemisphäre zu bringen.

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Vuvuzelas gegen den Imperialismus

In Südafrika haben die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studenten begonnen

Mit einer großen Eröffnungsveranstaltung haben am Montag in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria/ Tshwane die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studenten begonnen. Tausende Menschen versammelten sich im Lucas-Moripe-Stadion, das während der Fußball-Weltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft als Trainingsstätte gedient hatte. Dort schwenkten sie die Fahnen ihrer Länder und bliesen eifrig die Vuvuzelas, berichtet der staatliche Informationsdienst BuANews. Gegenüber der kubanischen Agentur Prensa Latina kündigte Jesús Mora, der Generalsekretär des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ), am Sonntag an, daß an dem Festival unter der Losung »Für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des sozialen Wandels, laßt uns den Imperialismus besiegen!« rund 20000 Delegierte aus Südafrika sowie über 10000 Jugendliche aus mehr als 140 Ländern der Welt teilnehmen. Zu der Eröffnungsveranstaltung wurde am Abend – nach jW-Redaktionsschluß – auch der südafrikanische Präsident Jacob Zuma erwartet.


Weltfestspiele farbenprächtig eröffnet - heute beginnen die Diskussionen
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Die 17. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen werden eröffnet

In Südafrika werden morgen die “Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen” eröffnet. Erwartet werden mehrere tausend Deligierte aus aller Welt, so hat etwa das Nationale Vorbereitungskomitee in Venezuela angekündigt, 200 TeilnehmerInnen zu entsenden. An den dortigen Weltfestspielen 2005 nahmen rund 17.000 Jugendliche teil. Auch Deligierte aus Österreich sind bereits vor Ort, unter anderem der Vorsitzende der Kommunistischen Jugend Österreichs, Robert Krotzer.

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Johannes Schulten: Dilma folgt Lula

Am Sonntag wird in Brasilien ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Ein Sieg der Regierungskandidatin Dilma Rousseff gilt als sicher
Siegessicher: Dilma Rousseff am Montag beim Abschluß ihrer Kampagne in São Paulo
Foto: AP
Würde Luis Inácio »Lula« da Silva bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag kandidieren, wäre ihm eine dritte Amtszeit gewiß. Mit historischen Zustimmungswerten von bis zu 80 Prozent nimmt seine Popularität zuweilen solche Züge an, daß sich sogar der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen »Partei der brasilianischen Sozialdemokratie« (PSDB), José Serra, in einem Wahlspot an der Seite Lulas präsentierte.
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Werner Pirker: Ohren zu und durch

Der erwartete Eklat von New York
Mahmud Ahmadinedschad, der kleine Mann mit der großen Klappe, ist immer für einen Eklat gut. Auch dann, wenn er dafür gar keinen Anlaß geliefert hat. Allein sein Erscheinen auf dem Rednerpult der UN-Vollversammlung löst unter den Vertretern des Westens die üblichen Reflexe aus. Auch diesmal reagierte der weiße Hegemonialblock mit vorgefertigter Empörung. Sie stand seinen Repräsentanten schon ins Gesicht geschrieben, noch bevor der iranische Präsident seine Rede »im Namen des Allmächtigen und Barmherzigen« begonnen hatte. Die amerikanische Order zum Abmarsch erfolgte, als Ahmadinedschad es gewagt hatte, im Zusammenhang mit den mehr als 3000 Toten des Terroranschlages vom 11. September 2001 auf die mehreren hunderttausend Iraker und Afghanen zu verweisen, die im Verlauf des westlichen Rachefeldzuges getötet wurden und die durchaus legitime Frage stellte, ob denn ein Terroranschlag die Entfesselung von zwei jahrelangen Kriegen rechtfertigen könne.
Rede von Mahmud Ahmadinedschad
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Baskenland vor einem Ende des Krieges?

ETA erklärt Bereitschaft zu internationaler Vermittlung

Die baskische ETA hat sich am Sonntag mit einer Erklärung an die internationale Gemeinschaft gewandt und sich bereiterklärt, »gemeinsam zu analysieren, welche Schritte für eine demokratische Lösung des spanisch-baskischen Konflikts nötig sind, inklusive der Verpflichtungen, die ETA eingehen muss«. In einer »Brüsseler Erklärung« vom März dieses Jahres hatten internationale Vermittler die ETA um einen dauerhaften und verifizierbaren Waffenstillstand und die spanische Regierung um eine adäquate Antwort gebeten. Die bewaffnete Organisation zeigte hierfür »Respekt und Dankbarkeit«.

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Niemals vergessen: Böse Kriege sind nur möglich, wenn gute Menschen sie unterstützen

Zum "Abzug" der US-Kampftruppen aus dem Irak

von Michael Moore

Ich weiß, seit zwei Wochen sind wir den Krieg im Irak "los". Unsere Gedanken wenden sich der beginnenden Football-Saison und der New Yorker 'Fashion Week' zu, und ist es nicht spannend, dass schon in ein paar Tagen das neue TV-Herbstprogramm beginnt!

Doch bevor jene Sache (die wir alle nur allzu gern vergessen möchten) rasch aus unserem Blickfeld verschwindet, erlauben Sie mir, etwas zu sagen, was gesagt werden muss und zwar klipp und klar.

WIR SIND IN DEN IRAK EINMARSCHIERT, WEIL DIE MEISTEN AMERIKANER, EINSCHLIEßLICH SO GUTE LIBERALE WIE Al FRANKEN, NICHOLAS KRISTOF & BILL KELLER VON DER 'NEW YORK TIMES', DAVID REMNICK VOM 'NEW YORKER', DIE REDAKTEURE VON 'ATLANTIC' UND VON 'THE NEW REPUPLIC', WEIL HARVEY WEINSTEIN, HILLARY CLINTON, CHUCK SCHUMER und JOHN KERRY ES SO WOLLTEN.

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»Gerede vom Frieden ist nur leeres Geschwätz«

Die palästinensische PFLP hält die Washingtoner Verhandlungen mit Israel für absurd. Raoul Rigault führte ein Gespräch mit Maher al-Taher, Mitglied des Politbüros der marxistischen Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und Vorsitzender ihrer Auslandsleitung
Am Donnerstag haben in Washington neue direkte Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde begonnen. US-Präsident Barack Obama hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, daß binnen eines Jahres eine Friedenlösung erreicht wird. Wie sehen Sie das?

Ziel dieser Gespräche ist nicht eine politische Lösung, sondern die Liquidation der palästinensischen Sache. Alle Aktivitäten Israels beweisen das.

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Werner Pirker: Failed state

Leichen pflastern US-Rückzugsweg
In dem durch den Abzug der US-Truppen entstandenen Machtvakuum bringen Selbstmordattentäter serienweise ihre Bomben zur Explosion. Allein am Mittwoch belief sich die Opferbilanz im Irak auf mindestens 43 Tote und über 120 Verletzte. Bevorzugtes Ziel der Terrorbrigaden sind die einheimischen Sicherheitskräfte. Der (selbst)mörderische Nihilismus birgt durchaus eine politische Botschaft in sich. Die von ihren Urhebern allein gelassene irakische Staatsmacht soll in ihrer ganzen Erbärmlichkeit bloßgestellt werden. Das Scheitern des amerikanischen »Nation building«-Projekts im Irak – die Zerstörung eines bestehenden Nationalstaates und sein US-Vorgaben folgender Neuaufbau – ist offenkundig. Die Eile, mit der die US-Einheiten noch vor Ablauf des auf den 31. August festgelegten Termins das Zweistromland verlassen haben, hinterläßt den Eindruck einer Flucht.
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Fidel wieder vor dem Parlament

Erstmals seit seinem Rücktritt als kubanischer Präsident aufgrund seiner schweren Erkrankung ist Fidel Castro am Sonnabend wieder vor dem Parlament in Havanna aufgetreten. Bei einer Sondersitzung warnte er - wie schon zuvor in mehreren seiner Reflexionen - vor einem drohenden Atomkrieg der USA und Israels gegen den Iran, räumte zugleich jedoch ein, die Lage zeitweise zu skeptisch eingeschätzt zu haben. Castro hatte geschrieben, dass sogar die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nicht zu Ende gespielt werden würde, weil der Krieg zuvor beginne: "Anfangs, vor nur acht Wochen, dachte ich, daß es für die unmittelbare Kriegsgefahr keine mögliche Lösung gäbe. (...) Zum Glück dauerte es aber nicht lange bis mir klar wurde, dass es sogar sehr große Hoffnung gab. Aber wenn diese Chance nicht genutzt würde, hätte die Katastrophe die schlimmsten Konsequenzen. Dann gäbe es für die Menschheit keine Rettung." Er sei sich jedoch sicher, dass gerade jetzt Bemühungen liefen, um eine solche Katastrophe zu verhindern.
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Werner Pirker: Todesschwadronen


Westerwelle für gezieltes Töten

Auch unter der Präsidentschaft Barack Obamas sind die Gesetze des schmutzigen Bush-Krieges nicht außer Kraft gesetzt worden. Zu den Eigenartigkeiten dieses als permanente Aufststandsbekämpfung konzipierten Feldzuges gehört die unsinnige Wortschöpfung »enemy combattant«. Etwas anderes als feindliche Kämpfer können auf der gegnerischen Seite zum Einsatz kommende Kombattanten wohl auch kaum sein. Gemeint sind illegale Kämpfer, worunter die Bush-Krieger gegen das Imperium kämpfende Aufständische, die ihrer Meinung nach Terroristen sind, verstanden. Als solchen wurde ihnen jeglicher Rechtsstatus, sei es als Zivilpersonen oder als Kriegsgefangene, abgesprochen.
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Helmuth Fellner: Grußbotschaft zum Hiroshima-Tag

Am Freitag, den 6. August 2010 findet wieder der Gedenktag an die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die US-amerikanische Luftwaffe statt. Wie auf der ganzen Welt wird es auch in Wien wieder Veranstaltungen geben:
Treffpunkt 17.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz anschließend Laternenmarsch zum Teich vor der Karlskirche
Traditionell gibt es für dies Veranstaltung Grußbotschaften:

Die sich ständig zuspitzenden weltweiten Krisenerscheinungen zeigen einmal mehr, dass sich der real existierende Kapitalismus keinesfalls geändert hat. Und seine imperialistische Erscheinungsform ist keinesfalls weniger aggressiv geworden. Das zeigen zahlreiche Kriegsschauplätze in Afghanistan, im Irak und in Palästina genauso wie drohende An- und Eingriffe im Iran oder auf dem afrikanischen Kontinent.

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Fidel erinnert an Sturm auf Moncada

Fidel Castro mit Veteranen der moncadaDer frühere kubanische Präsident Fidel Castro hat am Sonnabend vormittag das Mausoleum von Artemisa in der Provinz Havanna besucht, das den beim Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 gewidmet ist. Fidel wurde dabei von den Revolutionsveteranen Ramiro Valdés Menéndez und Guillermo García Frías sowie den aus Artemisa stammenden Teilnehmern am Sturm auf die Moncada Ramón Pez Ferro und Gelasio Fernández begleitet. Im Gespräch mit seinen Kampfgefährten erinnerte Fidel an die Vorbereitungen auf den damaligen Angriff, die heute als Beginn des bewaffneten Kampfs gegen die Batista-Diktatur gelten. »Ich würde heute alles genauso wieder tun«, zeigte sich Fidel auch nach mehr als einem halben Jahrhundert überzeugt davon, dass der Angriff damals hätte erfolgreich sein können, wenn nicht ein zufälliges Ereignis den Überraschungsmoment zunichte gemacht hätte. Der Comandante legte ein Blumengebinde für die damals Getöteten an deren Grabstätte.
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Fidel ist wieder da

Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro beschränkt sich nicht mehr auf seine regelmäßigen Kolumnen, die Reflexionen des Companero Fidel, sondern tritt auch wieder öffentlich auf. In der vergangenen Woche erschien der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution gleich mehrfach als Referent bei Veranstaltungen, zuletzt am Freitag bei einer Versammlung der kubanischen Botschafter im Außenministerium in Havanna. Das Gespräch Fidels mit den Diplomaten der Insel wurde in voller Länge in der Fernsehsendung Mesa Redonda ausgestrahlt. Dort wiederholte der sichtlich erholte Castro seine Warnungen vor einem drohenden Atomkrieg, die er auch in seinen jüngsten Kolumnen mehrfach hervorgehoben hatte. Die Menschheit sei in Gefahr, wenn der Imperialismus es tatsächlich wagen sollte, Nordkorea oder den Iran anzugreifen.