KomInform Home / Kontakt 
Suchen   
Mitmachen  :  Erweiterte Suche  :  Statistik  :  Verzeichnis  :  Links  :  Umfragen  :  Kalender  
Willkommen bei KomInform22.05.2013, 12:23 
Kommunistische Gewerkschaftsinitiative

Vorstellungsfolder:
Klassenkampf statt Packelei

Kampagnen:
Reiche zur Kasse

Löhne rauf! Preise runter!
Ücretler yükselsin! Fiyatlar düssün!


Sonstiges:
Anträge an die AK-Vollversammlung u.v.m.

Kommunistische Initiative

Sozialismus statt Barbarei! Am Tag der Arbeit für die Partei der Arbeit!
KI-Vorsitzender Bruckner gratuliert Trofaiacher KommunistInnen
An den 19. Parteitag der KKE
Gegen Sozialabbau, Rassismus und Krieg: Einheit - Birlik - Jedinstvo!
Tibor Zenker: Staatsmonopolistischer Kapitalismus und Demokratie

Kommunistische Jugend Österreichs


Netzwerk Kuba Österreich

Themen
Aktuell (1,730/1)
KPÖ (270/0)
Anti-EU (360/0)
Antifa (301/0)
Österreich (433/0)
Lektüre (112/0)
FrauInform (158/0)
Geschichte (531/0)
International (1,794/0)
LINKE (31/0)
ML - Theorie (338/0)
Satire (276/0)
Sport (77/0)
Wissenschaft (127/0)

KI-Sozialinformationen

Sozialinformation I [Stand 2012]
Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Unterstützungen, Beihilfen...

Sozialinformation II [Stand 2012]
Familie und Erziehung: Karenz, Familienbeihilfe, Unterhalt, Zuschüsse, Pflegefreistellung, Behinderung...

Sozialinformation III [Stand 2012]
Pensionen

Anmelden
:

:

Noch nicht registriert? Melde Dich jetzt als neuer User an
Passwort vergessen?

Sichern Sie Ihr Mietrecht ! ?
Mieterschutzverband Österreichs Adresse: 1070 Wien; Döblergasse 2 Telefon: 01/523 23 15 Fax: 01/523 04 139 Beratungstermine & Mietrecht hier.

Unterschriftenaktionen
Öffnung des Arbeitsmarktes für AsylwerberInnen
Erklärung zur Unterstützung der protestierenden Flüchtlinge
Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!
Für die Einführung einer gerechten Vermögensbesteuerung
Initiative für faire Arbeitsbedingungen bei der MA48
Solidarität mit den entlassenen Turkish Airlines-MitarbeiterInnen
No to Humanitarian Imperialism in Iran & Syria
Free the Five: Let René visit Roberto
Petition an Regierungsmitglieder: Keine vorzeitige Angleichung des Frauenpensionsalters!
Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!
Unterschriftenliste gegen Repression und Mord an kasachischen ArbeiterInnen


   

Frauen der Oktoberrevolution

Armand Ines (Jelisaweta Fjodorowna), geb. Steffen (1874-1920)

Funktionärin der internationalen kommunistischen und Frauenbewegung; geboren in Paris. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904, nahm aktiv an der Revolution von 1905/07 in Russland teil, emigrierte 1909; war 1911 Lehrerin an der Parteischule in Longjumeau (Frankreich). Während des I.Weltkrieges 1914/18 nahm sie an der Berner Konferenz der Bolschewiki teil, vertrat die bolschewistische Partei auf den internationalen Frauen- und Jugendkonferenzen sowie auf der Zimmerwalder und der Kienthaler Konferenz. Nach der Februarrevolution 1917 kehrte sie nach Russland zurück. A. war Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR(B) 1917. Sie beteiligte sich an der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes in Moskau, hielt vor Arbeitern und Soldaten Reden. Nach der Oktoberrevolution war sie Mitglied des Büros des Moskauer Gouvernementskomitees der SDAPR(B), des Gouvernementsexekutivkomitees und Vorsitzende des Gouvernementsvolkswirtschaftsrates; Mitglied des Zentralexekutivkomitees. Ab 1918 leitete sie die Abteilung für Arbeiterinnen beim ZK der KPR (B). 1920 nahm sie am II. Kongress der Komintern teil und leitete die Arbeit der 1. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen.


Artjuchina Alexandra Wassiljewna (1889-1969)

sowjetische Partei- und Staatsfunktionärin; geboren in Wyschni Wolotschek. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1910. A. arbeitete seit 1908 in den Gewerkschaften der Textil- und Metallarbeiter in Petersburg; nach der Februarrevolution war sie nach Rückkehr aus der Verbannung in der Frauenabteilung des Kreiskomitees der SDAPR (B) in Wyschni Wolotschek tätig, 1918 Delegierte des I. Gesamtrussischen Kongresses der Arbeiterinnen. Nach der Oktoberrevolution hatte sie leitende Partei- und Wirtschaftsfunktionen inne; Leiterin der Gouvernementsfrauenabteilung des Gouvernementskomitees der Partei in Twer, Stellvertretende Vorsitzende, dann Vorsitzende der Abteilung für Arbeiterinnen und Bäuerinnen im ZK der KPR (B), Redakteurin der Zeitschrift »Rabotniza«, Direktorin einer Textilfabrik. Auf dem XIV. (1925) und XV. Parteitag (1927) wurde sie zum Mitglied des ZK der KPdSU (B) gewählt. Held der sozialistischen Arbeit.


Bosch Jewgenija Bogdanowna (1879-1925)

aktive Teilnehmerin am Kampf um die Sowjetmacht in der Ukraine; geboren in Otschakow. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1901. Leistete Parteiarbeit in Kiew, war Mitglied des Kiewer Komitees der SDAPR; nach der Februarrevolution Mitglied des Kiewer Stadtsowjets. Seit April arbeitete sie als Vorsitzende des Gebietskomitees der SDAPR(B) in der Südwestregion. B. war Delegierte des VI. Parteitages der SDAPR(B) 1917. Sie beteiligte sich an der Vorbereitung des bewaffneten Aufstandes gegen die Provisorische Regierung für die Sowjetmacht in Kiew, Winniza u.a. Städten. Im Dezember 1917 wurde sie auf dem I. Gesamtukrainischen Sowjetkongress zum Mitglied des Zentralexekutivkomitees des Sowjets der Ukraine gewählt. Sie gehörte der ersten Sowjetregierung der Ukraine als Volkssekretär für Innere Angelegenheiten an. 1918 schloss sie sich in der Frage des Friedens von Brest-Litowsk den "linken Kommunisten" an. Seit 1918 war sie in verantwortlichen Partei-, Militär- und Staatsfunktionen tätig.


Fotijewa Lidija Alexandrowna (geb. 1881)

Revolutionärin; geboren in Rjasan. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. In der Periode der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution arbeitete sie mit N. K. Krupskaja im Wyborger Komitee der SDAPR(B) und in der Redaktion der »Prawda«. Sie war Sekretär des Rates der Volkskommissare (seit März 1918), danach arbeitete sie im Sowjet für Arbeit und Verteidigung, gleichzeitig als Sekretärin W. I. Lenins. Nach der Bildung der UdSSR war sie Sekretär des Rates der Volkskommissare und des Sowjets für Arbeit und Verteidigung der UdSSR (bis 1930). In der Folgezeit arbeitete sie in der Wirtschaft und war wissenschaftlich tätig im Zentralen Lenin-Museum.


Gopner Serafima Iljinitschna (1880-1966)

Revolutionärin; geboren in Cherson. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Parteiarbeit in Jekaterinoslaw, Odessa und Nikolajew. Nach der Februarrevolution 1917 Mitglied des Komitees der SDAPR(B) und Deputierte des Sowjets in Jekaterinoslaw, Delegierte der VII. (April-) Kon-ferenz der SDAPR (B). Aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution und am Bürgerkrieg in der Ukraine. 1918 Sekretär des Auslandsbüros des ZK der KP (B) der Ukraine. 1920/25 Leiterin der Agitpropabteilung in den Gouvernementskomitees von Jekaterinoslaw, Donezk und Charkow, 1918/22 Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees, 1922/29 des Zentralexekutivkomitees der UdSSR. 1927/38 Mitglied des ZK der KP (B) der Ukraine. Delegierte aller Kongresse der Kommunistischen Internationale. 1928/43 Kandidat des EKK1, 1929/38 Leiterin der Agitpropabteilung des EKKI, später wissenschaftlich tätig. 1960 als Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet.


Jakowlewa Warwara Nikolajewna

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Moskau. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Nach der Februarrevolution 1917 Parteiarbeit in Moskau, Sekretär des Moskauer Gebietsbüros der SDAPR(B). J. war Mitglied des Moskauer Parteizentrums zur Organisierung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes; schloss sich den "linken Kommunisten" an. In der Folgezeit leitende Tätigkeit im Obersten Volkswirtschaftsrat, stellvertretender Volkskommissar für Bildung der RSFSR, Volkskommissar für Finanzen der RSFSR u.a.


Jelisarowa-Uljanowa Anna Iljinitschna (1864 - 1935)

Revolutionärin, Publizistin; Schwester und Mitarbeiterin Lenins; geboren in Nishni Nowgorod. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Im Prozess gegen A. I. Uljanow wegen des Attentats auf Alexander III. am I.März 1887 wurde sie zu 5 Jahren Verbannung verurteilt. Seit 1898 war sie Mitglied des ersten Moskauer Komitees der SDAPR. Sie organisierte die Verbindungen Lenins aus dem Gefängnis mit dem Petersburger "Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse", versorgte ihn mit Literatur und schrieb die von ihm im Gefängnis heimlich verfassten Dokumente der Partei ab. Sie organisierte die Herausgabe seines Buches "Die Entwicklung des Kapitalismus in Russland" u.a. Arbeiten; sie nahm aktiv an der Revolution von 1905/07 teil. 1908/09 regelte sie die Veröffentlichung von Lenins Werk "Materialismus und Em-piriokritizismus"; 1913 arbeitete J.-U. in der »Prawda«, war Sekretär der Zeitschrift »Prosweschtschenije« und Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Rabotniza«. 1917 nahm sie als Redaktionssekretär der »Prawda« und Redakteur der Zeitschrift »Tkatsch« aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution teil. Nach der Oktoberrevolution übte sie verantwortliche Funk-tionen in den Volkskommissariaten für Sozialwesen und für Volksbildung aus. Sie gehört zu den Gründern des Lenininstituts und der Istpart, der Kommission für die Geschichte der Oktoberrevolution und der KPR (B). J.-U. war Redaktionsmitglied und -Sekretär der Zeitschrift »Proletarskaja Rewoljuzija«.


Kollontai Alexandra Micbailowna (1872-1952)

aktive Teilnehmerin der revolutionären Bewegung in Russland, sowjetische Diplomatin; geboren in Petersburg. In der revolutionären Bewegung seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Nahm an der Revolution von 1905/07 teil. Seit 1915 Mit-glied der Kommunistischen Partei. 1908/17 in der Emigration. K. war Delegierte der Internationalen Sozialistenkongresse in Stuttgart (1907), Kopenhagen (1910) und Basel (1912). Im März 1917 kehrte sie nach Petrograd zurück und wurde von der bolschewistischen Militärorganisation in das Exekutivkomitee des Petrograder Sowjets delegiert. Auf dem VI. Parteitag 1917 wurde sie zum Mitglied des ZK gewählt. Sie erfüllte eine Reihe wichtiger Aufträge des ZK der Partei. K. war eine talentierte Rednerin. Sie leistete wirksame Agitationsarbeit unter Soldaten und Matrosen. K. nahm aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes in Petrograd teil. In der ersten Sowjetregierung (Rat der Volkskommissare) war sie Volkskommissar für Sozialwesen (damals staatliche Fürsorge). 1918 stand sie auf den Positionen der "linken Kommunisten". 1921/22 Sekretärin des Internationalen Frauensekretariats bei der Komin-tern. Seit 1923 diplomatische Tätigkeit (Botschafterin in Norwegen, Mexiko und Schweden).


Kostelowskaja Maria Michailowna (1878-1964)

Revolutionärin, Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Ufa. Seit 1903 Mitglied der Kommunistischen Partei. 1905 beteiligte sie sich an der Vorbereitung des Aufstandes auf dem Kreuzer "Otschakow". Parteiarbeit in Lugansk, Orenburg und Moskau, Delegierte der VII. (April-) Konferenz der SDAPR(B). In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau stellvertretender Stabschef der Roten Garde des Moskauer Sowjets. Nach der Oktoberrevolution in verantwortlichen Militär- und Parteifunktionen: Chef der Politabteilung der 2. Ar-mee der Ostfront, Sekretär des Parteikomitees im Krasnopresnenski-Bezirk. Seit 1946 Altersrentnerin.


Krupskaja Nadeshda Konstantinowna (1869 bis 1939)

Revolutionärin, Frau und engste Mitarbeiterin W. I. Lenins; geboren in Petersburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Nahm an der Arbeit des Petersburger "Kampfbundes zur Befreiung der Arbeiterklasse" teil. Im August 1896 wurde sie verhaftet und zu drei Jahren Verbannung verurteilt, die sie im Dorf Schuschenskoje in Sibirien gemeinsam mit Lenin verbüßte. Nach Rückkehr aus der Verbannung emigrierte K. und arbeitete als Sekretär der »Iskra«, ab Dezember 1904 der Zeitung »Wperjod«. Teilnehmerin der Revolution von 1905/07. Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR (B) 1917, Mitglied des Parteikomitees im Wyborger Bezirk in Petrograd. Als Lenin sich nach den Julitagen in der Illegalität befand, erfüllte K. Aufträge von ihm und informierte ihn über den Verlauf der politischen Ereignisse. Sie beteiligte sich an der Gründung des Sozialistischen Jugendverbandes. In den Tagen der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes arbeitete sie im Bezirkskomitee der SDAPR (B) im Wyborger Bezirk als Bevollmächtigte Lenins für die Übergabe seiner Geheimbriefe an das ZK und das Petrograder Komitee der SDAPR(B). Nach der Oktoberrevolution Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für Volksbildung der RSFSR. Seit 1920 Vorsitzende des Hauptkomitees für politische Bildung bein Volkskommissariat für Volksbildung; seit 1921 stellvertretender Volkskommissar für Volksbildung der RSFSR. Seit 1924 Mitglied der Zentrale! Kontrollkommission, seit 1927 Mitglied des ZK der KPdSU (B), Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees und des Zentralexekutivkomitees der UdSSR aller Wahlperioden, Deputiert und Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjet der UdSSR. Delegierte des II., IV., VI. und VII.Kongresses der Komintern.


Labourbe Jeanne Marie (1877-1919)

aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution und am Bürgerkrieg; geboren in Frankreich. Arbeitete als Lehrerin in Tomaszöw (Polen). Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1905. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leistete sie aktive Arbeit in der Moskauer Organisation der SDAPR(B) und nahm an der Gründung des Klubs der kommunistischen Internationalisten "III. Internationale" teil. 1918 gehörte L. zu den Gründern der französischen kommunistischen Gruppe in Moskau und wurde deren Sekretär. Seit Anfang 1919 illegale Arbeit in Odessa. Als Mitglied des ausländischen Kollegiums beim Odessaer illegalen Parteikomitee betrieb sie mündliche und schriftliche Propaganda unter den Truppen der französischen Interventen. Sie war einer der Organisatoren des Aufstandes der französischen Matrosen im Schwarzen Meer. Am Vorabend des Aufstandes wurde sie von den Interventen verhaftet und erschossen. Der Name L. wurde - betonte W. I. Lenin - "zur Kampflosung gegen den französischen Imperialismus, für die Nichteinmischung in die Angelegenheiten Russlands" (Lenin, Werke, Bd. 30, Berlin 1961, S. 158)


Lissinowa (eigtl. Lissinjan) Ljussik (1897-1917)

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren in Tiflis. Studierte seit 1915 am Moskauer Handelsinstitut. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1916. Nach der Februarrevolution Sekretär des Sowjets im Bezirk Samoskworetsche, gehörte zu den Organisatoren des Arbeiterjugendverbandes "III. Internationale" in Samoskworetsche. In den Tagen der Oktoberkämpfe in Moskau wurde L. zur Kundschafterin beim Revolutionären Militärkomitee ernannt. Am l. (14.) November wurde sie bei der Erfüllung einer Aufgabe von einer feindlichen Kugel tödlich verwundet.


Ljudwinskaja Tatjana Fjodorowna (geb. 1887)

aktive Teilnehmerin am bewaffneten Oktoberaufstand in Moskau; geboren im Gouvernement Kiew. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Parteiarbeit in Odessa und Petersburg, nach der Februarrevolution 1917 Parteiarbeit in Bogorodsk und Moskau. L. gehörte zu den Organisatoren von Abteilungen der Roten Garde. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau Mitglied des Revolutionären Militärkomitees des Suschtschewsko-Marjinski-Bezirks, nach der Oktoberrevolution Sekretär des Bezirksparteikomitees. Sekretär des Stadtparteikomitees in Jaroslawl und in anderen Parteifunktionen. Delegierte des VIII., X. und XIV. Parteitages.


Nowgorodzewa (Swerdlowa) Klawdija Timofejewna (1876-1960)

Funktionärin der revolutionären Bewegung, Frau von J.Swerdlow; geboren in Jekaterinburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Während der Revolution von 1905/07 leistete sie Parteiarbeit im Ural. Nach der Februarrevolution, seit Juli 1917, leitete sie den Verlag des ZK der SDAPR(B) "Priboi". Parteiarbeit in der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution. Seit März 1918 Beraterin des Sekretärs des ZK der KPR(B) und Leiterin des Sekretariats des ZK der Partei. Seit 1920 leitete sie die Abteilung Kindereinrichtungen im Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitee, danach arbeitete sie im Verlagswesen.


Okulowa Glafira Iwanowa (1878-1957)

Teilnehmerin an der revolutionären Bewegung in Russland; Frau von I. A. Teodorowitsch; geboren im Gouvernement Jenisseisk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. O. betrieb sozialdemokratische Propaganda in den Arbeiterzirkeln Kiews. 1900/02 Mitglied des Iwanowo-Wosnessensker Komitees der SDAPR. Als Vertriebsfunktionär der »Iskra« arbeitete sie in Samara und in Moskau. Seit November 1905 bis 1908 Parteiarbeit in Petersburg. Nach der Februarrevolution Mitglied des Krasnojarsker Gouvernementsexekutivkomitees. Aktive Teilnehmerin an der Errichtung der Sowjetmacht in der Region. 1918/20 Mitglied des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees und des Präsidiums des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees, war Leiter der Politabteilung der Ostfront und Mitglied des Revolutionären Kriegsrates der 1., 8. und der Reservearmee. Nach dem Bürgerkrieg Partei- und wissenschaftlich-pädagogische Arbeit.


Rosmirowitsch Jelena Fjodorowna (1886 - 1953)

aktive Revolutionärin; geboren im Gouvernement Cherson. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1904. Parteiarbeit im Gouvernement Kiew und in Petersburg. Sekretär der bolschewistischen Fraktion der 4. Reichsduma. Während der Februarrevolution Mitglied des Irkutsker Parteikomitees. In Petrograd Mitglied des Büros der Militärorganisation beim ZK der SDAPR(B); betrieb aktive propagandistische Arbeit unter den Soldaten der Petrograder Garnison, redigierte die Zeitung »Soldatskaja Prawda«, erfüllte verantwortungsvolle Aufgaben des Petrograder Revolutionären Militärkomitees. Nach der Oktoberrevolution verantwortungsvolle Staats- und Parteiarbeit. War viele Jahre Direktorin der Lenin-Bibliothek.


Samojlowa Konkordija Nikolajewna (1876 - 1921)

Revolutionärin; geboren in Irkutsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1903. Teilnehmerin an den revolutionären Ereignissen 1905 in Odessa. 1912/14 verantwortlicher Sekretär und Mitglied des Redaktionskollegiums der »Prawda«. 1914 gehörte sie zu den Organisatoren der Zeitschrift »Rabotniza«. 1917 Delegierte der VII. (April-) Konferenz der SDAPR(B), eine der Leiterinnen der Frauensektion beim Petrograder Komitee der SDAPR(B). In den Jahren des Bürgerkrieges Parteiarbeit in Samara und Charkow. 1920/21 Leiterin der Politabteilung des Agitationsdampfers "Roter Stern".


Semljatschka Rosalija Samoilowna (1876-1947)

sowjetische Staats- und Parteifunktionärin; geboren in Kiew. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 18%. S. war Beauftragte der Leninschen »Iskra«. Delegierte des II. Parteitages der SDAPR (1903). Im Jahre 1903 wurde sie ins ZK der Partei kooptiert. Delegierte des III. Parteitages der SDAPR (1905). In der Periode der Revolution von 1905/07 war sie Sekretär des Moskauer Komitees der SDAPR. 1909 wurde sie als Sekretär in die Bakuer Parteiorganisation entsandt. 1915/16 Mitglied des Moskauer Büros des ZK der SDAPR. 1917 Erster Sekretär des legalen Moskauer Komitees der SDAPR (B); Delegierte der VII. (April-) Parteikonferenz und des VI. Parteitages der SDAPR (B). In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leitete sie den Kampf der Arbeiter des Rogoshsko Simonowski-Bezirks in Moskau. 1918 Chef der Politabteilungen der 8. und 13. Armee. Nach Beendigung des Bürgerkrieges in leitenden Parteifunktionen in verschiedenen Bezirken des Landes. 1926/31 Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für die Arbeiter-und-Bauern-Inspektion, 1932/33 Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für Verkehrswesen. Seit dem XIII. Parteitag der KPR (B) 1924 Mitglied der Zentralen Kontrollkommission. Auf dem XVII. Parteitag der KPdSU (B) 1934 zum Mitglied der Kommission für Sowjetkontrolle gewählt. Sie arbeitete als stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende der Kommission für Sowjetkontrolle. Auf dem XVIII. Par-teitag der KPdSU (B) zum Mitglied des ZK gewählt. 1939/43 stellvertretende Vorsitzende des Rates der Volkskommissare der UdSSR, danach stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Parteikontrolle beim ZK der KPdSU (B).


Sluzkaja Wera Klementjewna (eigentlich Berta Bronislawowna), (1880-1917)

aktive Teilnehmern an der Oktoberrevolution; geboren in Minsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1902. Teilnehmerin an der Revolution von 1905 in Moskau 1907 Delegierte der sozialdemokratischen Organisation von Brjansk auf dem V. (Londoner Parteitag. 1909/12 in der Emigration. 1913 zur Parteiarbeit in Petersburg. Nach der Februarrevolution war S. Mitglied des Petersburger Parteikomitees Organisierte die Frauen, arbeitete im Wassileostrowski-Bezirk. Im Verlauf der Niederschlagung der konterrevolutionären Kerenski-Krasnow Meuterei organisierte S. die Versorgung der Rotgardisten mit Lebensmitteln und Medikamenten. Am 30. Oktober (12, November) 1917 traf das Auto, in dem sich S. befand, ein feindliches Artilleriegeschoss.


Stal Ljudmila Nikolajewna (1872-1939)

Revolutionärin; geboren in Jekaterinoslaw. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. Parteiarbeit in Petersburg, Odessa, Nikolajew, Moskau. Seit August 1917 Redakteur der Zeitung des Kronstädter Parteikomitees »Proletarskoje Delo«, Mitglied des Präsidiums des Kronstädter Parteikomitees und Mitglied des Exekutivkomitees des Sowjet. Nach der Oktoberrevolution arbeitete sie in Partei- und Sowjetfunktionen, 1921/23 Mitglied des Internationalen Frauensekretariats des EKKI, danach wissenschaftliche Arbeit im Staatlichen Revolutionsmuseum der UdSSR.


Stassowa Jelena Dmitrijewna (1873-1966)

Revolutionärin; geboren in Petersburg. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1899. S. war Vertriebsfunktionär der Leninschen Zeitung »Iskra«; leistete Parteiarbeit in Petersburg, Kiew, Minsk, Orjol, Smolensk, Vilnius. Sekretär des Komitees der SDAPR Petersburgs und des Nordbüros des ZK derSDAPR. 1907/12 Parteiarbeit in Tiflis. 1912 nach der Prager Parteikonferenz Kandidat des ZK. Aktive Teilnehmerin an der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution. 1917/20 Sekretär des ZK der Partei. In den Tagen des bewaffneten Oktoberaufstandes leitete sie die Herausgabe des Informationsbulletins des ZK der Partei. Sie nahm an der Organisierung und Durchführung des 1. Kongresses der Völker des Ostens teil, arbeitete in Kaukasischen Büro des ZK der KPR(B). Auf dem VI. Parteitag der SDAPR (B) 1917 wurde sie als Kandidat, auf dem VII. und VIII. Parteitag der KPR (B) als Mitglied des ZK der Partei gewählt. 1918 Mitglied des Präsidiums der Petrograder Tscheka. 1921/26 arbeitete sie in der Komintern. In der Folgezeit war sie im Staatsapparat, in der Partei und wissenschaftlich tätig.


Uljanowa Maria Iljinitschna (1878-1937)

Revolutionärin; jüngste Schwester W. I. Lenins; geboren in Simbirsk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1898. Parteiarbeit in Petersburg, Moskau, Saratow. Seit 1900 arbeitete sie an der Leninschen »Iskra«. Nach der Februarrevolution 1917 und bis 1929 war sie als Mitglied des Redaktionskollegiums und verantwortlicher Sekretär der »Prawda« tätig. Aktive Teilnehmerin an der Oktoberrevolution. Wiederholt wurde sie in die Zentrale Kontrollkommission und das Zentralexekutivkomitee der UdSSR gewählt.


Warenzowa Olga Afanassjewna (1862-1950)

Revolutionärin, Publizistin; geboren in Iwanowo-Wosnessensk. Mitglied der Kommunistischen Partei seit 1893. Parteiarbeit in Astrachan, Wologda und Jaroslawl. Seit 1906 Sekretär des Iwanowo-Wosnessensker Komitees der SDAPR. Beteiligte sich in der Funktion des Sekretärs des Militärbüros beim Moskauer Komitee des SDAPR (B), die sie von März 1917 bis 1918 ausübte, aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des bewaffneten Oktoberaufstandes in Moskau. 1919 arbeitete W. im Büro der Kriegskommissare. 1919/21 Sekretär des Iwanowo-Wosnessensker Gouvernementskomitees der KPR (B). In den folgenden Jahren wissenschaftliche Tätigkeit.


Zusammengestellt nach: Lexikon der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, Leipzig 1976

Weiterführende Links