KomInform Home / Kontakt 
Suchen   
Mitmachen  :  Erweiterte Suche  :  Statistik  :  Verzeichnis  :  Links  :  Umfragen  :  Kalender  
Willkommen bei KomInform03.09.2010, 02:05 
Kommunistische Gewerkschaftsinitiative



komintern.at
Solidarität mit dem Generalstreik in Griechenland


Der Antideutsche


Der Antideutsche


Unterschriftenaktionen

En defensa de Cuba
Freiheit für Mumia Abu-Jamal


KI-Sozialinformationen

Sozialinformation I
Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Unterstützungen, Beihilfen...

Sozialinformation II
Familie und Erziehung: Karenz, Familienbeihilfe, Unterhalt, Zuschüsse, Pflegefreistellung, Behinderung...

Sozialinformation III
Pensionen

Themen
Aktuell (1,544/0)
KPÖ (252/0)
Anti-EU (319/0)
Antifa (259/0)
Österreich (312/0)
Lektüre (77/0)
FrauInform (146/0)
Geschichte (401/0)
International (1,176/0)
LINKE (30/0)
ML - Theorie (195/0)
Satire (269/0)
Sport (72/0)
Wissenschaft (103/0)

Anmelden
:

:

Noch nicht registriert? Melde Dich jetzt als neuer User an
Passwort vergessen?

Sichern Sie Ihr Mietrecht ! ?
Mieterschutzverband Österreichs Adresse: 1070 Wien; Döblergasse 2 Telefon: 01/523 23 15 Fax: 01/523 04 139 Beratungstermine & Mietrecht hier.


   

Razzien gegen Anatolische Föderation in Deutschland

Im folgenden veröffentlichen wir die Erklärung der Anatolischen Föderation im Zusammenhang mit den gestrigen Polizeirazzien in verschiedenen Wohnungen in Deutschland.

Die deutsche Polizei hat keine Schwierigkeiten dabei, Vorwände zu finden, um demokratische Menschen und Einrichtungen anzugreifen. Sie hat sich auf die Jagd nach Revolutionären und DemokratInnen begeben.

In den Morgenstunden des 28. November begann die Polizei unsere Vereine und die Wohnungen von Vorstandsmitgliedern unserer Vereine zu stürmen. Mit dem Vorwand, nach Personen zu suchen, die legal in Deutschland leben und offiziell gemeldet sind, wurden Dutzende Wohnungen gestürmt und Dutzende Menschen festgenommen. Dabei wurden ihre persönlichen Gegenstände beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden auch das Anatolische Kultur-und Kunsthaus in Stuttgart, das Anatolische Volkskulturhaus in Köln und der Verein gegen Rassismus und für Völkerverständigung IKAD in Berlin von Dutzenden Polizeikräften gestürmt. Vorwand für die Durchsuchungen war Rechtsanwalt Ahmet Düzgün Yüksel.

Dabei wurde Ra. Ahmet Düzgün Yüksel bereits am Abend des 27. November 2006, beim Verlassen des Anatolischen Volkskulturhauses in Köln ohne Angabe von Gründen neben zwei seiner Freunde von Zivilpolizisten weggezerrt, festgenommen und anschließend verhaftet.

Obwohl Ra. Yüksel verhaftet wurde, hat man am darauffolgenden Tag die oben genannten Vereine sowie die Wohnungen von Vorstandsmitgliedern gestürmt. Die Art und Weise, wie in den Verein in Stuttgart sowie in die Wohnungen der Vorstandsmitglieder eingedrungen wurde, gleicht einem Einbruch und es kam zu einer regelrechten Plünderung.
Auch das Volkskulturhaus und das Büro unserer Föderation in Köln bekamen diese Durchsuchungen zu spüren. Außerdem wurde die Wohnung der Vorsitzenden des Kulturhauses in Köln gestürmt. Eine Person aus dem Verein in Köln wurde mit der Begründung eines Aufenthaltsproblems festgenommen und befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam. (Anm. wurde gestern nach mehreren Stunden freigelassen)

Auch in Berlin haben Polizeibeamte den Verein IKAD gestürmt und Hasan Subasi, der sich im Verein befand verhaftet. Diese Razzia wurde ebenfalls damit begründet, diese Person zu suchen. Infolge dieser Razzien wurden nach unseren bisherigen Informationen 4 Personen verhaftet.

Die Angriffe auf unsere Vereine basieren auf Willkür. Denn die Personen, die angeblich gesucht werden, haben eine offizielle Meldeadresse. Sie können also jederzeit erreicht werden. Noch dazu ist Ra.Yüksel bereits am Vortag verhaftet worden. Die Stürmung und Plünderung unserer Vereine geschah völlig willkürlich. Sie ist ein Versuch, unsere Vereine zu kriminalisieren. Wir verurteilen diese ungesetzlichen und rechtswidrigen Angriffe der deutschen Polizei und fordern die sofortige Freilassung aller festgenommenen Personen.

Wir rufen alle sensiblen Menschen auf, gegen diese Haltung der deutschen Behörden zu protestieren.

28.11. 2006

Anadolu Federasyonu
Hansemannstr. 17-21
50823 Köln
Tel: 0221 50 80 699
info@anadolufederasyonu.de
af.redaksiyon@gmail.com

Trackback

Trackback-URL für diesen Eintrag: http://www.kominform.at/trackback.php/20061130195053578

Keine Trackback-Kommentare für diesen Eintrag.