
Die griechische Regierung und die Troika schlachten die Löhne und die Renten ab!
Das Volk muss jetzt aktiv werden, sich zusammenschließen und kämpfen. Es ist Zeit für seinen Gegenangriff!
Down with the dictatorship of the monopolies-EU
Die Regierung der schwarzen Front (Sozialdemokraten, Konservative und Nationalisten) will mit einem neuen Memorandum die vollständige Vernichtung der Arbeiterrechte zur Rettung der Kapitalisten durchsetzen. Einige Beispiele aus dem jüngsten endlosen volksfeindlichen Maßnahmenkatalog:
Die Regierungsparteien sind nicht die Lösung für das griechische Volk. Auch die angeblich linke Kompromisslösung der Koexistenz mit den Monopolen stellt keine Alternative dar.
Die Kommunistische Partei Griechenlands ruft das Volk auf, wenn es sich von der Troika retten will, bewusst und zielgerichtet für die Loslösung Griechenlands aus der EU zu kämpfen.
Wenn das Volk dem Würgegriff der Schulden entkommen will, muss es durch seine Kraft die einseitige Schuldenstreichung durchsetzen. Wenn das Volk eine volksfreundliche Politik will, muss es für seine Macht kämpfen. Wenn das Volk eine Entwicklung zu seinem eigenen Wohl will, muss es für die Vergesellschaftung der Produktionsmittel kämpfen, damit der ganze durch die kapitalistische Ausbeutung entstandene Reichtum zum Volksvermögen wird. Andernfalls wird auch sein durch Schweiß hart erarbeitetes Privatvermögen durch Kredite und Zinsen weggenommen.
Das griechische Volk geht auf die Straße. An diesen Tagen darf niemand mit Tränen in den Augen und verzweifelt zuhause tatenlos ausharren. Es gibt eine einzige Hoffnung: Der Klassenkampf und das gesellschaftliche Bündnis.
Realistisch ist das, was im Interesse des Volkes ist. Es ist Realismus, eine feste Arbeit zu haben, einen Lohn und eine Rente, um die zeitgemäßen Bedürfnisse zu befriedigen. Realismus ist, dass der Reichtum des Landes dem Volke gehört!
Besonders wichtig ist der gemeinsame Beitrag der deutschen und anderen Arbeiter, der griechischen MigrantInnen in Deutschland und in jedem großen kapitalistischen Land. Wenn dieser klassenorientierte Kampf gestärkt wird, werden wichtige Impulse für den Kampf sowohl in Griechenland, als auch in Deutsch-land gegeben, wo die arbeiterfeindlichen Angriffe, wie die Minijobs, die Entlassungen und die „flexiblen“ Arbeitsverhältnisse im großen Maßstab durchgesetzt werden.
KLASSENKAMPF UND SOLIDARITÄT, GEGEN DIE PLUTOKRATIE IN JEDEM LAND, FÜR DIE MACHT DES VOLKES!
»Nieder mit der Diktatur der EU-Monopole!«
Mit zwei riesigen Transparenten an der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens, hat die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) heute morgen zum Beginn des zweiten Tages des 48-stündigen Generalstreiks gegen das Griechenland von der Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank aufgezwungenen Kürzungspaket protestiert. Hunderte Mitglieder der Partei schwenkten rote Fahnen und riefen Parolen, die sich gegen die »barbarischen Massnahmen der Plutokratie von Regierung und EU« richteten, wies auf der Parteihomepage hiess. In griechischer und englischer Sprache hiess es zudem auf den Bannern: »Nieder mit der Diktatur der EU-Monopole!«
Mit dieser symbolischen Aktion unterstrich die KKE ihre zentralen Forderungen, zu deren Durchsetzung sie die Arbeiterklasse, das Volk und die Jugend aufrief: Sturz der Regierung, Loslösung von der EU und einseitige Schuldenstreichung durch die Volksmacht.
Bereits am Vortag hatten Zehntausende Menschen an Demonstrationen und Kundgebungen teilgenommen, zu denen die KKE-nahe kommunistische Gewerkschaftsfront PAME aufgerufen hatte. Gewerkschafter dieser Strömung besetzten zeitweilig das griechische Arbeitsministerium und verurteilten auf grossen Transparenten das »Massaker am Volk«, das die Regierung durch die Streichungen anrichte. Der Protest richtete sich gegen das Vorhaben des Kabinetts und der Troika, die in Jahrzehnten erkämpften Rechte der griechischen Arbeiter abzuschaffen. So sieht das Kürzungspaket eine klare Verletzung der Tarifautonomie vor, indem die im zentralen landesweiten Tarifvertrag, der überall gilt, wo es keine anderen Branchenverträge gibt, um 22 Prozent gekürzt werden.
Auch andere Gewerkschaften und Parteien hatten zu Demonstrationen und Besetzungen öffentlicher Einrichtungen aufgerufen.
Quelle: RedGlobe
KomInform
http://www.kominform.at/article.php/20120212163402422