In Südafrika haben die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studenten begonnen
Mit einer großen Eröffnungsveranstaltung haben am Montag in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria/ Tshwane die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studenten begonnen. Tausende Menschen versammelten sich im Lucas-Moripe-Stadion, das während der Fußball-Weltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft als Trainingsstätte gedient hatte. Dort schwenkten sie die Fahnen ihrer Länder und bliesen eifrig die Vuvuzelas, berichtet der staatliche Informationsdienst BuANews. Gegenüber der kubanischen Agentur Prensa Latina kündigte Jesús Mora, der Generalsekretär des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ), am Sonntag an, daß an dem Festival unter der Losung »Für eine Welt des Friedens, der Solidarität und des sozialen Wandels, laßt uns den Imperialismus besiegen!« rund 20000 Delegierte aus Südafrika sowie über 10000 Jugendliche aus mehr als 140 Ländern der Welt teilnehmen. Zu der Eröffnungsveranstaltung wurde am Abend – nach jW-Redaktionsschluß – auch der südafrikanische Präsident Jacob Zuma erwartet.
Von südafrikanischer Seite organisiert die staatliche Jugendentwicklungsagentur NYDA das Festival, das als weltweit größte Veranstaltung der antiimperialistischen Jugendbewegung gilt. Deren Chef Andile Lungisa, der auch stellvertretender Vorsitzender der ANC-Jugendliga ist, kündigte »neun Tage intensiver Diskussionen« an. Der Kampf gegen den Imperialismus gehe auch in Südafrika weiter, wo sich die einstigen Verfechter des Apartheidregimes nun als die entschiedensten Verteidiger der demokratischen Verfassung aufspielten, betonte Lungisa.
(PL/jW)
KomInform
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