Gedenktafel in Paris erinnert an Rosa Luxemburg
An die deutsche Sozialistin Rosa Luxemburg erinnert jetzt eine Gedenktafel im Pariser Viertel Montmartre, wo die Revolutionärin einige Monate im Exil lebte. Die Tafel wurde über dem Eingang eines Hauses in der Rue Feutrier enthüllt, in dem Luxemburg 1894 kurzzeitig gewohnt hatte.
"Wir sind so geehrt, dass eine große internationale Revolutionärin bei uns gewesen ist", sagte Catherine Vieu-Charier, zuständig für Gedenken bei der Stadtverwaltung von Paris. Daniel Vaillant, stellvertretender Bürgermeister von den Sozialisten, begrüßte das Gedenken an eine Frau, die "unsere Zeitgeschichte geprägt hat, eine unumgängliche politische Frau des 20. Jahrhunderts".
Nach anfänglichem Engagement in der SPD gründete Luxemburg mit Karl Liebknecht den Spartakusbund. Beide gehörten zu den Mitbegründern der Kommunistischen Partei (KPD). Nach der Niederschlagung des Spartakusaufstandes wurden Liebknecht und Luxemburg am 15. Januar 1919 von reaktionären Freikorpssoldaten in Berlin getötet. [AFP]


