Kundgebung in Wien
5. Februar 2010, um 10 Uhr
Kundgebung vor der Indischen Botschaft
Kärntner Ring 2, A-1015 Wien,
„Mein Mann wurde von der Punjab Polizei brutal ermordet. Mein Schwager wurde verhaftet und anschließend umgebracht. Ich wurde gedemütigt und gefoltert. Mein Sohn, Devinder Pal Singh Bhullar sitzt im Todestrakt. Wie kann man von mir erwarten mein Leben zu leben, soll ich weinend meinen Weg in den Tod gehen oder setzte ich mich für ein humaneres und gerechteres System in Indien ein?“
Upkar Kaur, eine Frau aus Indien. Diese Worte beschreiben eindeutig die volksfeindliche Repressionspolitik des indischen States und der heutigen Singh Regierung.
Mit der Militäroperation „Green Hunt“ (Grüne Jagd) führt die indische Regierung in mehreren Regionen eine breite repressive und brutale „Vernichtungsoffensive“ gegen sein eigenes Volk durch. In den ärmsten Regionen Indiens wird derzeit ein von der dortigen Bevölkerungen stark unterstützte Volksbefreiungskampf unter der Führung der Maoisten bzw. „Naxaliten“ geführt. Der berechtigte Volksaufstand des Volkes mit der Unterstützung der Ureinwohner gegen das Elend gewinnt weltweit mehr und mehr Sympathien.
Der Wahrheit und die Auswirkungen der militärischen Offensive des indischen Staates?
In dem Gebiet der Aufständischen sind wertvolle Bodenschätze gefunden worden, welche die indische Regierung und die Oberschicht an multinationale Konzerne versteigern will – und teilweise bereits hat. Zwischen dem Abschluss der Verträge und dem blinkenden Geld stehen nur diese armen, ausgestoßenen Stämme, und die Revolutionären „Naxaliten“ Rebellen, die einen organisierten, erfolgreichen Aufstand gegen diese Zustände führen. Oder wie die indische bekannte progressive Autorin und Schrifstellerin Arundhati Roy es erklärt: „die Regierung lässt ihnen [den Ureinwohnern] nichts anderes zuteil werden als Gewalt und Missachtung. Und nun will sie ihnen auch noch das Letzte nehmen, was sie haben: ihr Land.“
Wir protestieren gegen die Operation „Green Hunt“ und der Repressionspolitik der indischen Regierung.
Wir solidarisieren uns mit der berechtigten Rebellion der indischen Völker für die Befreiung und Selbstbestimmung.
Datum: 5. Februar 2010
Ort der Kundgebungen: siehe untere Adresse
Indische Botschaft Österreich: Kärntner Ring 2, A-1015 Wien,
Tel: 0043/222-505 86 66,
Fax: 0043/222-505 92 19,
Erst-Unterzeichner dieses Aufrufes:
Plattform Der Demokratischen Massenorganisationen-Europa (DEKÖP-A)
ADHK (Konföderation für Demokratische Rechte in Europa), info@adhk.de
ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa), info@atik-online.net
Zeitschrift Yasanacak Dünya, yasanacakdunya@yahoo.com
AvEG-Kon (Konföderation für Unterdrückte Emigranten in Europa), aveg-kon@hotmail.com
YEK-KOM (Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland) yekkom@gmx.de


