
Dass mindestens eine dieser Personen bei einem Neonazi-Überfall auf ein Braunauer Jugendkonzert Ende 2008 erkannt werden konnte, zeigt ganz deutlich, mit welcher Aggressivität diese Rechtsextremisten in der Öffentlichkeit auftreten. Wurde bei diesem Angriff „nur“ eine Hakenkreuzfahne geschwenkt und Naziparolen gegrölt, wollen sie heute offenbar mit roher Gewalt gegen andersdenkende Jugendliche vorgehen.
Sollte sich der Verdacht auf Waffenbesitz erhärten, dann sprechen wir hier von einer ganz neuen Dimension des Rechtsextremismus. Es liegt der Schluss nahe, dass damit eine Politik, die in ihren Wahlkämpfen auf rassistische Hetze und Brandstiftung setzt, ihre reale Entsprechung findet. „braunau gegen rechts“ fordert keine Toleranz und ein hartes Durchgreifen seitens der Justiz
Das Bündnis „braunau gegen rechts“ fordert die Polizei und die österreichische Justiz mit aller Deutlichkeit auf, diesem Verdacht nachzugehen und endlich Taten zu setzen: Sollte sich wirklich eine Handfeuerwaffe im Besitz Braunauer Neonazis befinden, muss dieser gewaltbereiten Gruppe ein für alle mal das Handwerk gelegt werden.
Es darf nicht sein, dass antifaschistisches Engagement kriminalisiert wird, während die Justiz auf dem rechten Augen blind zu sein scheint. Das Bündnis „braunau gegen rechts“ fordert keine Toleranz bei nationalsozialistischer Wiederbetätigung und rechtsextremer Gewalttaten!
Quellenverweis: www.braunau-gegen-rechts.info
KomInform
http://www.kominform.at/article.php/20100203113107651