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Univ.Prof. i. R. Dr. Gerhard Oberkofler: Wiener Kulisse für israelische Mörderbanden

Zu den Mitschuldigen an den israelischen Kriegsverbrechen gehören in Österreich die Israelitische Kultusgemeinde Wien und die am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands angesiedelte "Aktion gegen den Antisemitismus". Die manipulativen Presseaussendungen der Botschaft des kriegführenden Israel werden von diesen österreichischen Einrichtungen eins zu eins reproduziert. So bringt die Homepage der Wiener Kultusgemeinde unter dem 9. Jänner eine Meldung über "Israelische Hilfs- und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung in Gaza", die in krassem Widerspruch zur aktuellen Kritik des zur Neutralität verpflichteten Internationalen Komitees Roten Kreuzes an den ungeheueren Kriegsverbrechen der israelischen Mörderbanden steht.

Jetzt wird von der Israelitischen Kultusgemeinde und anderen Organisationen für den 12. Jänner zu einer Kundgebung "Solidarität mit Israel" am Wiener Judenplatz aufgerufen. Bei dieser Demonstration soll zur moralischen Unterstützung von Israels "Selbstverteidigungsrecht", das sich derzeit als anhaltendes rassistisches Morden in Gaza manifestiert, aufgerufen werden.

Der zionistische Staat Israel triumphiert über das Bewusstsein in Europa und Österreich besonders durch jene Israelitischen Kultusgemeinden, die die jüdische Religion politisch ideologisch mit diesem verknüpft haben. Anstatt beschämt über die Mordaktionen ihrer Glaubensgenossen gegen das palästinensische Volk in Gaza weh zu klagen, stimmen diese Kultusgemeinden in den Chor jener zionistischen Kriegsverbrecher ein, die den Palästinensern ein "jüdisches Schicksal" bereiten wollen.

Österreich ist eine neutrale Republik, obschon dessen politische Elite vom Bundespräsidenten aufwärts sich seit Jahren scharenweise und maskiert mit der Kippa zur Klagemauer drängelt. Seine Vertreter verteilen auf Kosten des österreichischen Volkes großzügig Millionen von Euro an jene Institutionen, die im Interesse Israels tätig sind und über die "öffentliche Meinung" in Österreich mit Trug und Lüge die Hegemonie erlangen. Noch in diesem Monat soll durch ein mit einer wissenschaftlichen Kulisse umhülltes "Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien" ein weiteres Element zur Meinungsmanipulation installiert werden. Wissenschaftlich wäre es bloß ein Parallelinstitut zum Wiener Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, wenn denn dieses seine eigentlichen Aufgaben erfüllen würde. Dem in die Zukunft weisenden Andenken an den um die Aufklärung der Kriegsverbrechen Deutschlands in der Nazizeit - Österreich hat zwischen 1938 und 1945 nicht existiert - hoch verdienten Simon Wiesenthal wäre mit der Errichtung eines "Wiener Wiesenthal Kinderkrankenhauses" zur Versorgung von in Kriegen massakrierten Kindern, aktuell jener von den Israelis verletzten und traumatisierten palästinensischen Kinder, gedient. Und das wäre Ausdruck tatsächlicher internationalistischer Solidarität in Österreich.