KomInform Home / Kontakt 
Suchen   
Mitmachen  :  Erweiterte Suche  :  Statistik  :  Verzeichnis  :  Links  :  Umfragen  :  Kalender  
Willkommen bei KomInform08.09.2010, 04:08 
Kommunistische Gewerkschaftsinitiative



komintern.at
Solidarität mit dem Generalstreik in Griechenland


Unterschriftenaktionen

En defensa de Cuba
Freiheit für Mumia Abu-Jamal


KI-Sozialinformationen

Sozialinformation I
Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Unterstützungen, Beihilfen...

Sozialinformation II
Familie und Erziehung: Karenz, Familienbeihilfe, Unterhalt, Zuschüsse, Pflegefreistellung, Behinderung...

Sozialinformation III
Pensionen

Themen
Aktuell (1,547/0)
KPÖ (252/0)
Anti-EU (319/0)
Antifa (259/0)
Österreich (312/0)
Lektüre (77/0)
FrauInform (146/0)
Geschichte (401/0)
International (1,176/0)
LINKE (30/0)
ML - Theorie (195/0)
Satire (269/0)
Sport (72/0)
Wissenschaft (103/0)

Anmelden
:

:

Noch nicht registriert? Melde Dich jetzt als neuer User an
Passwort vergessen?

Sichern Sie Ihr Mietrecht ! ?
Mieterschutzverband Österreichs Adresse: 1070 Wien; Döblergasse 2 Telefon: 01/523 23 15 Fax: 01/523 04 139 Beratungstermine & Mietrecht hier.


   

Der Ig-Nobelpreis

Der Ig-Nobelpreis (von engl.: ignoble: unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als „Anti-Nobelpreis“ bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) für unnütze, unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Die Verleihung fand erstmals 1991 statt. Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Errungenschaft „nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte“. Weiterhin muss das Forschungsthema neuartig sein – niemand darf vorher eine ähnliche wissenschaftliche Arbeit abgeliefert haben. Nach der Wissenschaftszeitschrift Nature werden die Preise für Arbeiten verliehen, die einen „zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“.
Liste der Träger des Ig-Nobelpreises
Improbable Research



Das Magazin „Annals of Improbable Research“ und Mitglieder der Universitäten von Harvard und Radcliffe bilden die Jury.

Wegen seiner Bestrebungen, die Wasserstoffbombentechnik weiterzuentwickeln, gehörte der Physiker Edward Teller 1991 zu den ersten, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurden („für seinen lebenslangen Einsatz, die Bedeutung von ‚Frieden‘ nachhaltig zu verändern“). Auch der Schöpfer von „Murphy's Law“ wurde ausgezeichnet.

Seit 1994 wird auch der „Ig-Friedensnobelpreis“ verliehen, mit dem 2005 Claire Rind und Peter Simmons von der Universität Newcastle für die Erforschung der Reaktionen von Heuschrecken beim Ansehen von Star Wars ausgezeichnet wurden. „Die Arbeit berührt eine grundlegende Fähigkeit von Lebewesen in Konflikten: Die Kunst des Ausweichens“ ließen die Autoren im „Journal of Neuropsychology“ bei Veröffentlichung ihrer Arbeit wissen. Ziemlich sicher auf menschliches Verhalten zu übertragen und insofern ein idealer „Friedenskandidat“.

Verliehen werden die Preise jeweils im Oktober – gleichzeitig mit der Verkündung der echten Nobelpreis-Empfänger – im Sanders-Theater der Harvard-Universität in einer den Oscar-Verleihungen ähnlichen Show, die jedes Jahr regen Zulauf erhält. Der Preis ist längst keine Schande mehr und wird mittlerweile von den meisten Preisträgern gern in Empfang genommen – seit einigen Jahren aus der Hand echter Nobelpreisträger. Die „Dankesrede“ anlässlich der Preisüberreichung darf aus maximal sieben Worten bestehen.

In den vergangenen Jahren war Roy Glauber der Besenmeister, der während der Zeremonie die Bühne von den unzähligen Papierfliegern befreit, mit denen die Preisträger beworfen werden. 2005 gewann er den Physik-Nobelpreis.

Trackback

Trackback-URL für diesen Eintrag: http://www.kominform.at/trackback.php/20071012091644339

Keine Trackback-Kommentare für diesen Eintrag.