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Mieterschutzverband Österreichs
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Telefon: 01/523 23 15
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16.05.2012, 15:58
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 46
Von Andreas Wehr
Je länger die europäische Finanz- und Staatsschuldenkrise anhält, um so lauter wird der Ruf nach einer zügigen Zentralisierung der EU, wobei auf die Souveränitätsrechte ihrer Mitgliedsländer nicht länger Rücksicht genommen werden soll.
16.05.2012, 15:41
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 26
"Die Geschlechterlüge"
von Verena Friederike Hasel
Der Trend, Ursachen für Geschlechtsunterschiede im Hirn und nicht in der Gesellschaft zu suchen, ist ungebrochen. Doch oft sind diese Studien völlig unwissenschaftlich - dienen aber dazu, Vorurteile gegen Frauen im wissenschaftlichen Gewand zu präsentieren.
Der Titel klang viel versprechend. „Das Geschlecht im Bildungswesen, oder: Eine gerechte Chance für Mädchen“ hieß das Buch, das der Harvard-Professor Edward Clarke 1873 veröffentlichte. Binnen einer Woche musste es nachgedruckt werden, so groß war das Interesse. Doch wer eine Streitschrift für die Rechte der Frau erwartet hatte, wurde enttäuscht. Geistige Arbeit, schrieb Clarke, ziehe wichtige Energie aus den Eierstöcken ins Gehirn und sei deshalb nicht bekömmlich für das weibliche Geschlecht.
14.05.2012, 20:54
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 152
von Tibor Zenker
Am 14. Mai 2012 starb der Autor Ernst Hinterberger in Wien. Am frühen Nachmittag saß ich mit meinem Bruder in dessen Wohnküche, und als Peter Patzak anrief ("Was tut sich in der Welt?"), herrschte zunächst betroffenes Schweigen. Doch man fasst sich, man erinnert sich. Es muss schon wieder mehr als drei Jahre her sein, dass ich Ernst Hinterberger zuletzt getroffen habe - wir waren beide zu einem "Runden Tisch" zum Thema "Wiener Krimis" im Echomedienhaus im 7. Bezirk geladen.
14.05.2012, 20:00
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 86
Weil es auch anders geht!
Noch ist wenig zu spüren vom aktuellen Sparpaket der Bundesregierung, doch nach und nach werden die Folgen für jede/n einzelne/n sichtbar werden. Weniger Geld in der Tasche für PensionistInnen und öffentlich Bedienstete, mehr Druck auf das Sozial- und Gesundheitssystem und jene die dort arbeiten, mehr Arbeitslose. Und ein weiteres Auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich.
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11.05.2012, 23:56
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 181
 Liebe Genossinnen und Genossen, liebe FreundInnen,
unsere recht erfolgreiche Seite www.kominform.at (wir erreichen bald den 14.000.000 Zugriff !) ist derzeit leider mit einer Klagsdrohung wegen eines nicht autorisiert (obwohl wir auf die Urheberschaft hingewiesen haben) verwendeten Bildes konfrontiert und leider kann es auf Grund der diversen Bestrebungen, die Netzfreiheit einzuschränken, in nächster Zeit noch mehr Probleme geben.
Danke an alle bisherigen Spender !!!
11.05.2012, 23:34
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 63
Literatur. Zum 20. Todestag von Gisela Elsner. An diesem Sonntag jährt sich der Todestag der Schriftstellerin zum 20. Mal. Am 13. Mai 1992 brachte sie sich um, indem sie aus dem vierten Stock eines Münchener Krankenhauses sprang
Von Kai Köhler
Sprachvirtuose Variationen der Wut: Die Schriftstellerin Gisela Elsner (geboren am 2. Mai 1937 in Nürnberg; gestorben am 13. Mai 1992 in München)
Foto: Ullstein / Zemann
Ein Suizid hat kaum je den einen, bestimmten Grund. Wo die einen weitermachen, sogar aus der Überwindung von Schwierigkeiten Kraft zu ziehen vermögen, geben andere auf. Gegen Elsner kam freilich eine ganze Reihe von Problemen zusammen: Zu persönlichen und gesundheitlichen Schwierigkeiten traten eine zunehmende Isolation vom literarischen Leben und politische Niederlagen. Um letztere soll es hier gehen; denn auch, daß es für Elsner in den Jahren vor ihrem Tod immer schwieriger wurde, ihre Texte drucken und dabei angemessen verlegerisch betreuen zu lassen, hatte nichts mit literarischer Qualität zu tun. Grund war vielmehr, daß der bundesdeutsche Kulturbetrieb immer weniger eine überzeugte Kommunistin dulden mochte – und gar noch eine, die bis zuletzt für die DDR eintrat.
11.05.2012, 17:10
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 102
Auch in Venezuela wird die Lage in Europa und speziell in Griechenland mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Der Abgeordnete des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino), Carolus Wimmer, bezeichnete insbesondere die politische und wirtschaftliche Lage Griechenlands als »explosiv«. Er wolle nicht ausschliessen, dass die vom deutschen Grosskapital dominierte Europäische Union auch gewaltsam eine gefügige rechte Regierung in Athen durchzusetzen versuche. Das sei im XX. Jahrhundert in Griechenland immerhin schon einmal passiert, so der ursprünglich aus Deutschland stammende Politiker, der internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) ist.
10.05.2012, 21:15
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 70
 Literatur. Alfredo Bauers Romanzyklus »Die Vorgänger«. Über ein Buch und seinen Verfasser
Von Erich Hackl
Vor sechzehn Jahren leitete ich eine Lesung Alfredo Bauers mit dem Versprechen ein, den Anwesenden einen schrecklich altmodischen Freund vorzustellen. Das Anliegen ist mir seither abhanden gekommen, einmal, weil ich mich selbst, gemäß der damals getroffenen Definition – altmodisch sei, wer unerschütterlich am aufklärerischen und sittlichen Gehalt des geschriebenen Wortes festhält –, als solcher erkennen muß, zum andern, weil es nicht mehr notwendig ist, den Leuten einzutrichtern, daß sie gefälligst einen aus Wien vertriebenen Schriftsteller, der seinem Zufluchtsland Argentinien ebenso tief verbunden ist wie einst der DDR und zugleich internationalistisch wie kaum jemand sonst, zur Kenntnis nehmen mögen.
Arzt, Schriftsteller, Kommunist: Alfredo Bauer Foto: Cristina Timón Solinís
09.05.2012, 21:09
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 104
Berlin will Griechen-Votum korrigieren
Von Werner Pirker
Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), hat Griechenland mit einem möglichen Stopp der Hilfszahlungen gedroht. »Die griechischen Parteien sollten bedenken«, sagte er, »daß eine stabile Regierung, die sich an Absprachen hält, Grundvoraussetzung für weitere Unterstützung der Euro-Zonen-Länder ist«. Der Mann, der der einzigen EU-Institution vorsteht, in der Demokratie wenigstens noch simuliert wird, will damit sagen, daß Griechenland eine den Vorstellungen der – deutschem Spardiktat folgenden – Euro-Zonenländer genehme Regierung benötige, auch wenn eine solche nicht dem Wählerwillen entsprechen sollte. Denn eines haben die Parlamentswahlen in Griechenland eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht: Die griechische Bevölkerung wünscht sich eine andere Regierungspolitik als die von der Eurokratie vorgegebene.
09.05.2012, 18:57
Beitrag von: RedAktion
Angezeigt 118
 Am 7. Mai 2012 tagte das ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), um eine erste Einschätzung der Wahlergebnisse vom 6. Mai vorzunehmen. Diese Einschätzung wird in den Organen und den Basisorganisationen der Partei und des Jugendverbandes (KNE) diskutiert werden. Ebenso wird das Wahlergebnis mit Anhängern, Sympathisanten sowie mit Partnern diskutiert werden. Nach dieser Diskussion wird das ZK seine Auswertung vervollständigen.
Siehe auch: KKE lehnt SYRIZA-Vorschläge ab
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