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Die Hoffnung heisst nicht Amerika, sonder YPG

Zur Debatte um Waffenlieferungen in den Irak

Jetzt, da es Aufruhr von Spiegel bis CDU gibt, fällt auf einmal auch dem Gros der deutschen Linken auf: Hui, in Syrien und im Irak gibt es KurdInnen. Und hui, da gibt es islamistische Milizen. War Kurdistan-Solidaritätsarbeit in den vergangenen Jahren eine Angelegenheit von ein paar hundert Paradiesvögeln bundesweit, die sich von der super-hyper-korrekt-emanzipatorischen Avantgarde allzu oft anhören durften, sie unterstützten dort doch nur “nationalistische” Reaktionäre – gemeint war die PKK -, haben jetzt, da es an massenmedialer Berichterstattung nicht fehlt, auch jene Linken das Thema entdeckt, die von einer Projektionsfläche zur nächsten springen.

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"Allmächtig, weil sie wahr ist"

Anmerkungen zu Lenins „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“

von Hannes Fellner

Vor 101 Jahren veröffentlichte Lenin seine Schrift „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“ [1] in der dritten Nummer des theoretischen Organs der Bolschewiki „Prosveshcheniye“ (Bildung), welche Marxens 30. Todestag gewidmet war. In ihr zeigt Lenin auf, dass der Marxismus als Synthese von Philosophie, politischer Ökonomie und Sozialismus, zu dem „Besten, was die Menschheit im 19. Jahrhundert (… ) hervorgebracht hat“ in einem Erb- und Fortsetzungsverhältnis steht. So heißt es in der Einleitung: „Die Geschichte der Philosophie und die Geschichte der Sozialwissenschaft zeigen mit aller Deutlichkeit, dass der Marxismus nichts enthält, was einem ,Sektierertum‘ im Sinne irgendeiner abgekapselten, verknöcherten Lehre ähnlich wäre, die abseits von der Heerstraße der Weltzivilisation entstanden ist. Im Gegenteil: Die ganze Genialität Marx’ besteht gerade darin, dass er auf die Fragen Antworten gegeben hat, die das fortgeschrittene Denken der Menschheit bereits gestellt hatte. Seine Lehre entstand als direkte und unmittelbare Fortsetzung der Lehren der größten Vertreter der Philosophie, der politischen Ökonomie und des Sozialismus.“ Insbesondere die klassische deutsche Philosophie, die klassische englische politische Ökonomie und der französische Sozialismus sind, so argumentiert Lenin, im Marxismus aufgehoben – in der dreifachen Hegelschen Bedeutung von „aufheben“ als negieren, bewahren, auf eine höhere Stufe heben – und genau darum nicht nur Quellen, sondern gleichzeitig Bestandteile.

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Neue und widerwärtige Form des Faschismus


von Fidel Castro Ruz
Erneut bitte ich Granma nicht um die erste Seite für diese relativ kurzen Zeilen über den Genozid, der an den Palästinensern begangen wird. Ich habe sie schnell niedergeschrieben, um etwas zu protokollieren, das eine gründliche Betrachtung erfordert.

Ich denke, dass in diesem Augenblick der Menschheitsgeschichte, in dem mehr als sieben Millionen Bewohner um das nackte Überleben kämpfen, mit bemerkenswerter Kraft eine neue und widerwärtige Form des Faschismus im Entstehen ist.

Keiner dieser Umstände steht im Zusammenhang mit der Schaffung des römischen Imperiums vor etwa 2400 Jahren oder mit dem nordamerikanischen Imperium in dieser Region der Welt vor kaum 200 Jahren, wie es von Simon Bolívar beschrieben wurde, als er ausrief: »Die Vereinigten Staaten scheinen von der Vorsehung dazu verdammt zu sein, Amerika im Namen der Freiheit mit Elend zu überziehen.« England war die erste wahre Kolonialmacht, die in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts über große Teile Afrikas, des Mittleren Orients, Asiens, Australiens, Nordamerikas und viele Antilleninseln herrschte.

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Falscher Internationalismus

Die Verteidigung staatlicher Souveränitätsrechte innerhalb der Europäischen Union gilt vielen Linken als Anachronismus. Ignoriert wird dabei der Unterschied zwischen ­unterdrückenden und unterdrückten Ländern
Von Andreas Wehr
Die Finanz- und Staatsschuldenkrise beschleunigt die Zentralisierung der Europäischen Union. In kürzester Zeit wurden gleich mehrere Maßnahmen beschlossen, die allesamt der Stärkung der Aufsicht über die nationalen Haushalte der Mitgliedsstaaten durch Brüssel dienen. Am Ende soll eine europäische Wirtschaftsregierung stehen. Die ersten Opfer sind die Länder der sogenannten Peripherie in der EU: Griechenland, Portugal, Irland und Zypern. An ihnen wird demonstriert, wie man ganze Staaten entmachtet, indem die Entscheidungen über deren Haushalts-, Sozial-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Rentenpolitik auf europäischer Ebene getroffen werden.
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Ghetto Gaza

Von Univ. Prof. i. R. Dr. Gerhard Oberkofler, Vizepräsident der Alfred Klahr-Gesellschaft

Jahrzehntelang schon halten die israelischen Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Palästinensern an. Seit 1967 hält Israel entgegen einem Beschluss der UNO die palästinensischen Gebiete besetzt. Der israelische Land- und Wasserraub in den besetzten Gebieten wird begleitet von der planmäßigen Zerstörung palästinensischer Dörfer in den für Israel wirtschaftlich interessanten palästinensischen Gebieten. Dennoch, es gelingt dem auch mit deutschen Waffen hochgerüsteten Israel immer, die meinungsbildenden österreichischen Medien von "militanten Palästinensern" sprechen zu lassen. Das auch gegenwärtig. Israelische "Stuka"-Angriffe auf palästinensische Schulen und Kinder werden von den österreichischem Medien mehr oder weniger als eine verständliche religiös-ethnische Reaktion Israels angeboten.

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100 Jahre 1. Weltkrieg: Für Internationalismus und Frieden!

Gemeinsame Stellungnahme der Ungarischen Arbeiterpartei (Magyar Munkáspárt) und der Partei der Arbeit Österreichs, Budapest-Wien, 28. Juli 2014

1. Vor genau 100 Jahren, am 28. Juli 1914, begann der 1. Weltkrieg durch die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Die österreichisch-ungarische Armee führte hierbei mit Unterstützung Deutschlands und der Türkei einen imperialistischen Agressionskrieg, durch den bisherige Herrschaftsgebiete abgesichert und neue erobert werden sollten. Außerdem sollten auch die imperialistischen Hauptkonkurrenten der „Mittelmächte“ – Russland, Britannien, Frankreich und Italien – nach Möglichkeit geschwächt werden.

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Über die gefährliche Rolle der Europäischen Linkspartei

Stellungnahme der Initiative Kommunistischer und Arbeiterparteien Europas, 22. Juli 2014


Die ökonomische Krise erteilt dem Kapitalismus und seinen Institutionen harte Schläge. In dieser Zeit können die Völker Europas klar ersehen, inwiefern die Europäische Union für Elend, Arbeitslosigkeit, Zerstörung der öffentlichen Versorgung und Repression steht, und die kommunistischen und Arbeiterparteien Europas müssen darin voranschreiten, dieses imperialistischen Staatenbündnis und all jene Organisationen, die es verteidigen und propagieren, bloßzustellen, um den ideologischen Kampf gegen den Opportunismus zu vertiefen, dessen wesentlichen Vertreter in Europa die Europäische Linkspartei (EL) darstellt.

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No pasaran!

Ein Kommentar des PdA-Vorsitzenden Otto Bruckner zum Urteil gegen Josef S.


Ende Oktober des Vorjahres: Eine Bande von rechten Schlägern überfällt eine Versammlung der Gewerkschaftsorganisation KOMintern. Ein Kollege, der zu dem Zeitpunkt, als die Bande hereinstürmt, die Stiege hinuntergeht, wird sofort niedergeschlagen. Weiteres Eindringen in das Lokal, in dem sich zu dem Zeitpunkt auch Kinder befinden, wird von beherzten AktivistInnen verhindert, die in der Folge auch einige der Angreifer stellen und der Polizei übergeben können. Kein einziger aus dieser Bande kommt auch nur einen Tag in U-Haft, obwohl einige davon sowohl wegen Gewalt- als auch wegen Wiederbetätigungsdelikten amtsbekannt sind. Die Angreifer und jene couragierten Kolleginnen, die sie stellten, werden demnächst in ein- und derselben Verhandlung vor Gericht stehen!

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NVA-Raketenspezialist: MH17 nicht von Boden-Luft-Rakete abgeschossen

"Aus Sicht eines Experten" sei der Abschuss der malaysischen Boeing am 17. Juli über der Ostukraine "durch eine bodenständige Flugabwehr-Rakete mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen". Zu dieser Einschätzung kommt Oberst a. D. Bernd Biedermann in einem Beitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe). Hätten Splitter einer Boden-Luft-Raketen das Flugzeug getroffen, wäre es sofort in Brand geraten, argumentiert der NVA-Fla-Raketenspezialist. Ursache sei die "großen Reibungshitze, die Splitter beim Durchschlagen des Flugkörpers erzeugen. Ein einziger enthält die gleiche kinetische Energie wie ein 40 Tonnen schwerer Güterwagen, der mit 60 Kilometern pro Stunde auf einen Prellbock läuft." Im Falle der malaysischen Boeing seien erst nach dem Aufschlag auf dem Boden vereinzelte Brände ausgebrochen, weil heiße Flugzeugteile mit brennbaren Materialien in Berührung gekommen waren. Biedermann ist mit sowjetischer und russischer Flugabwehrtechnik vertraut, er führte Einheiten im Diensthabenden System der DDR und lehrte an der Militärakademie in der Fachrichtung Fla-Raketentruppen.
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Wer gewinnt?

ERST JETZT verstehe ich ganz, was für ein Bösewicht Winston Churchill wirklich war.
von Uri Avnery
Fünf Jahre lang hielt er die Bevölkerung Londons unter den nicht aufhörenden Bombenangriffen der deutschen Luftwaffe fest. Er benützte die Bewohner Londons als menschliches Schutzschild in seinem (??) wahnsinnigen Krieg. Während die zivile Bevölkerung den Bomben und Raketen ausgesetzt war, ohne den Schutz eines „Iron Domes“ versteckte er sich in seinem Bunker unter Downing Street 10.

Er hielt alle Bewohner Londons als Geiseln. Als die deutschen Führer einen großzügigen Friedensvorschlag machten, wies er sie aus verrückten ideologischen Gründen zurück. So verurteilte er sein Volk zu einem unvorstellbaren Leiden.


Palästinenser-Anwältin Felicia Langer fordert mehr Druck auf Israel