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Auf der höchsten Stufe

William Shakespeare. Epochenkrise und Utopie.

Teil I: Auf der Suche nach dem Autor – Vita und Werk


Thomas Metscher, von 1971 bis zur Emeritierung 1998 Professor für Literaturwissenschaft und Ästhetik an der Universität Bremen, hat jahrzehntelang zum Werk William Shakespeares geforscht. Aktuell arbeitet er an einer umfangreichen Studie, die 2011/12 unter dem Titel »Epochenkrise und Utopie. Zur Ästhetik des Shakespeare-Dramas« im Berliner Aurora Verlag erscheinen soll. Die hier in fünf Folgen veröffentlichten Texte sind Resultat dieser Arbeit. Sie geben einen Einblick in Leben und Werk des englischen Dichters und beleuchten die kulturellen und ideologischen Verhältnisse seiner Zeit.
Bürger »einer Zeit, die Riesen brauchte und Riesen zeugte« (Friedrich Engels): William Shakespeare (geboren wahrscheinlich 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon; gestorben 23. April 1616) Foto: AP
Teil II: Von der Geschichte Englands zur Geschichte der Welt
Teil III: Geschichtsdrama und Geschichtsbewußtsein
Teil IV: »Hamlet« oder die Tragödie der humanistischen Intelligenz
Teil V (und Schluß): Die Überwindung der lieblosen Gesellschaft in der Komödie
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Fassadendemokratie

Von Andreas Wehr

Die Legitimation der Europäischen Union schwindet. Hatten laut Eurobarometer im Mai 2007 noch 57 Prozent der Unionsbürger „Vertrauen in die Europäische Union“, waren es im Mai 2013 nur noch 31 Prozent. Am größten war der Vertrauensschwund dort, wo Brüssel eine rigide Austeritätspolitik diktiert, etwa in Spanien, wo die Zustimmung von 52 auf 8 Prozent fiel oder in Griechenland, wo 2007 noch 41, 2013 hingegen nur noch 9 Prozent der EU trauten. Selbst in Deutschland, das laut Kanzlerin Merkel „gestärkt aus der Krise“ hervorgegangen ist, halbierte sich die Zustimmung von 56 auf 29 Prozent.

Die im Mai anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament sollen der Union verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Dann, so heißt es, bekäme der „europäische Souverän“ das Sagen und könne sich per Stimmzettel für die eine oder andere Richtung in der europäischen Politik entscheiden. Doch solche Wahlen sind schon auf nationaler Ebene oft nur noch ein folgenloses Ritual, denn immer weniger gibt es dabei zu entscheiden. Egal welche der dominanten Parteien gewählt wird, am Ende erhält man doch dieselbe Politik. Es wechseln die Köpfe, aber nicht die Inhalte. So war es wieder jüngst nach den Bundestagswahlen: Die neue Koalition von CDU/CSU und SPD setzt die neoliberale Politik der zuvor abgewählten schwarz-gelben Koalition fort, von einigen Nuancen abgesehen.


Siehe auch: Simulierte Souveränität

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Univ. Prof. i. R. Dr. Gerhard Oberkofler: Reinwaschung deutscher Geopolitik als ideologische Kriegsvorbereitung

Bisher war es Konsens in der österreichischen Geschichtsschreibung, dass Deutschland und nicht der „Westen“ 1941 die Sowjetunion überfallen und einen kannibalischen Vernichtungskrieg begonnen hat. Vordergründiges Ziel dieser Aggression war die Vernichtung des Bolschewismus. Tatsächliches Ziel war die Eroberung von Kolonien und die Versklavung der Völker des europäischen Teils der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken im Interesse der imperialistischen Kräfte Europas, als deren Hegemon sich der deutsche Imperialismus verstand. Der zur Elite Hitlers zählende Zeithistoriker Kleo Pleyer hat das im Winter 1941/42 so geschrieben: "Die Stunde des Deutschen ist gekommen. Sein Ordnungsgedanke und die europäischen Erfordernisse fallen zusammen. /.../ Die Zeit ist gekommen, da Europa sich als Gesamtheit in der Welt neu durchsetzen muß".

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Rubin "Hurricane" Carter (6. Mai 1937 - 20. April 2014)

Rubin "Hurricane" Carter war ein US-amerikanischer Mittelgewichtsboxer, der zwischen 1961 und 1966 aktiv war. Ab 1966 war er wegen Mordes inhaftiert und wurde 1985 nach Wiederaufnahme des Verfahrens durch ein Bundesgericht freigelassen.

Carter verfügte – vor allem mit dem linken Haken – über eine große Schlagkraft und gute Nehmerfähigkeiten, es fehlte ihm aber an boxerischer Klasse, so dass er oft nach Punkten verlor. Er konnte allerdings 1962 den Kubaner Florentino Fernandez in Runde eins und 1963 als einziger Emile Griffith frühzeitig k.o. schlagen. Ein ungewöhnlicher Punktsieg gelang ihm 1964 gegen Jimmy Ellis. Diese Erfolge brachten ihm einen Titelkampf gegen Joey Giardello ein, den er aber einstimmig knapp nach Punkten verlor. Nach weiteren Niederlagen, unter anderem gegen Dick Tiger und Luis Rodríguez, fiel er in den Ranglisten zurück.


Hurricane


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Erfolgreiche antifaschistische Demonstration in Braunau

Hunderte Menschen setzen Zeichen gegen Rechtsextremismus

Über 500 Menschen folgten gestern dem Demonstrationsaufruf des Bündnisses „braunau gegen rechts“. Seit vielen Jahren schon organisiert das breite, überparteiliche Bündnis Demonstrationen rund um den Geburtstag Adolf Hitlers, um das Auftreten von Neonazis um dieses symbolträchtige Datum zu verhindern und um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus zu setzen.

Erfolgreiche Demonstration

„Wir werten die diesjährige Demo als großen Erfolg“, zeigte sich Robert Krotzer, einer der Organisatoren der Demonstration, zufrieden: „Besonders freut uns die Teilnahme vieler Braunauer Bürgerinnen und Bürger sowie die großes Breite des Bündnisses.“ Zur diesjährigen Demonstration riefen Gewerkschaften, sozialdemokratische, kommunistische und grüne Organisationen, Friedensinitiativen sowie MigrantInnenvereine auf, letztendlich wurde das Bündnis von insgesamt 52 Organisationen unterstützt.

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Abschied von Gabriel García Márquez

Im Alter von 87 Jahren ist heute in Mexiko-Stadt der weltberühmte kolumbianische Autor Gabriel García Márquez verstorben. Damit ist die Welt um einen der größten Schriftsteller ärmer geworden. 1982 erhielt er für sein Meisterwerk »Hundert Jahre Einsamkeit« den Literaturnobelpreis. Er war einer der wichtigsten Vertreter des »magischen Realismus« und der lateinamerikanischen Literatur. Werke wie »Chronik eines angekündigten Todes«, »Der Herbst des Patriarchen« oder »Liebe in den Zeiten der Cholera« werden unvergesslich bleiben.


Fidel Castro y Gabriel García Márquez

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Abschlussdeklaration des 1. Mitteleuropatreffens der Kuba-Solidarität in Wien

Wir, über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 1. Mitteleuropatreffens der Kuba-Solidarität, die aus 11 Ländern und 16 Organisationen von 11. bis 13. April 2014 in Wien zusammengekommen sind, bekräftigen unsere tief verwurzelte Solidarität mit dem sozialistischen Kuba.

Wir fordern unsere Regierungen auf, sich klar zu distanzieren von der aggressiven Politik der US-Administration, deren Blockadepolitik und deren Einmischung in die inneren Angelegenheiten Kubas. Wir fordern die Europäische Union auf ihren ausschließlich gegen Kuba gerichteten „Gemeinsamen Standpunkt“ aufzuheben. Zugleich fordern wir alle Staaten dieser Welt auf, eine Position gegenüber Kuba einzunehmen, die auf Gleichberechtigung und Fairness basiert.

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Nein zum 12-Stunden-Tag!

1885 wurde der 12-Stunden-Tag unter Kaiser Franz Joseph wegen seiner gesundheitsschädigenden Auswirkungen in seinerzeitiger Form in Fabriken abgeschafft. 2014 hält der 12-Stunden-Arbeitstag unter SPÖ-geführter Regierung in neuer Form wieder Einzug.

Die Windungen und Verrenkungen von AK- und ÖGB-Führung aufgrund des berechtigten Aufschreis im Lande nimmt immer groteskere Züge an.

Im letzten Herbst noch durch die Kampfbereitschaft der Metaller abgewehrt und von den ÖGB- und AK-Spitzen als großer Erfolg gegen den dreisten Vorstoß der Metallindustrie gefeiert, wurde der 12-Stunden-Tag kurz darauf im Rot-Schwarzen Regierungsübereinkommen in neuer Form paktiert. Und wird nun unter Federführung der „Sozial“partner auf Schiene gebracht.

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Ukraine: Volksaufstand gegen Putschregime weitet sich aus

Von Hintergrund Redaktion

In der Ostukraine spitzt sich die Lage weiterhin gefährlich zu. Am Montagmorgen endet ein Ultimatum der Putschregierung in Kiew an die Aufständischen, die ein Referendum über eine Föderalisierung des Landes fordern. Sie sollen die Waffen niederlegen und die besetzten Verwaltungsgebäude räumen. Nur wer bis Montagmorgen die Waffen niederlege und die besetzten Verwaltungsgebäude verlasse, werde strafrechtlich nicht belangt, sagte Übergangspräsident Alexander Turtschinow am Sonntag in Kiew. Zugleich drohte er mit einem „groß angelegten Anti-Terror-Einsatz“ unter Beteiligung der Streitkräfte, um die Unruhen im Osten des Landes zu beenden. Seit einer Woche lässt seine Regierung schweres Militärgerät in den Osten verlegen, um die Demonstranten einzuschüchtern.


Siehe auch: Putschisten marschieren, Donbas im Aufstand, Pulverfaß Ukraine, Milliarden für Kiew, Kiew schickt Faschisten

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Ein Juwel der Aufklärung

Nachruf auf Karlheinz Deschner

Karlheinz Deschner ist tot. Der "größte Kirchenkritiker aller Zeiten" (Dieter Birnbacher) starb am vergangenen Dienstag im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Haßfurt. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.

"Aufklärung ist Ärgernis, wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher." Mit diesem Aphorismus formulierte Karlheinz Deschner das eigene Lebensmotto. Denn Deschner war die Personifikation des aufklärerischen Ärgernisses, ein Stachel im Fleisch der Zeit, an dem sich die Diskussion immer wieder entzünden musste.


Kriminalgeschichte des Christentums