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Willkommen bei KomInform18.03.2010, 14:41 
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KOMintern mit einem Mandat [1910 Stimmen] in Wiener Arbeiterkammer!



Der Tibeter verzichtet auf Tibet ?!

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
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Gemeinderatswahl: Die Ausgangslage der steirischen KP

Mit 113 Kandidatinnen und Kandidaten in 25 Gemeinden gibt es bei der steirischen Gemeinderatswahl am 21. März deutlich mehr KP-Kandidaturen als 2005.

7 der 25 SpitzenkandidatInnen sind Frauen, 6 sind parteilos. Bei den SpitzenkandidatInnen ist der Anteil der Facharbeiter mit 6 bemerkenswert.

Der jüngste KPÖ-Spitzenkandidat, Markus Liebmann in Frohnleiten, ist 19 Jahre alt. Senior unter den Spitzenkandidaten ist DI Klaus Pibernig in Bärnbach (70).

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»Ich ahnte nicht, wie viele es werden«

Eine Kärrnerarbeit mit Nutzwert für Historiker und gegen Legenden über die DDR: eine Bibliographie aller ostdeutschen Titel zu jüdischer Thematik.
Kurt Pätzold und Erika Schwarz führten ein Gespräch mit Renate Kirchner
Auch DDR-Filme befaßten sich oft mit jüdischer Thematik: Sascha Kruscharska und Jürgen Frohriep in »Sterne« von Konrad Wolf (1957)
Foto: jW-Archiv
Vor kurzem erschien im Verlag Neues Berlin das Buch von Detlef Joseph: »Die DDR und die Juden«. Es enthält eine Bibliographie aller zwischen 1945 und 1990 in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR erschienenen Publikationen zum Thema des Buches, insgesamt 1086 Titel. Zusammengestellt wurde sie von Renate Kirchner, die bis Ende 2001 Leiterin der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde in Berlin/DDR war.
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Gegen den Anschluß

Vor 20 Jahren folgten 20000 Menschen dem Aufruf zu einer Demonstration für eine unabhängige DDR in Berlin
Herbst 1990 auf dem Alexanderplatz in Berlin: Späte Einsicht
Foto: Ingrid Berg
Wir dokumentieren Auszüge aus dem »Berliner Aufruf«, mit dem für den 17. März 1990 zu einer Demonstration in Westberlin gegen die »Wiedervereinigung« mobilisiert wurde. Unter den zahlreichen Unterzeichnern waren Rechtsanwalt Klaus Croissant, die Schauspielerin Hanne Hiob-Brecht, der Spanienkämpfer Fritz Teppich, die Journalisten Till Meyer, Wiglaf Droste, Dirk Schneider und Maria Kniesburges, der Historiker Karl-Heinz Roth, der AStA der Freien Universität Berlin, der Journalist Karl Eduard von Schnitzler, Thomas Ebermann, Rainer Trampert, der Journalist Detlef zum Winkel, die Abgeordnete im Europaparlament Dorothee Piermont (Regenbogenfraktion), der Arzt Michael Venedey, die Lehrerin Laura von Wimmersperg, der Journalist Horst Tomayer und Bernd Görs (Neues Forum)
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Riga: Kundgebungen am "Tag der Legion" der Waffen-SS

In der lettischen Hauptstadt Riga werden heute Kundgebungen von Veteranen der ehemaligen Lettischen Legion der Waffen-SS sowie von rechtsradikalen Unterstützern und deren Gegnern erwartet. Die Stadtverwaltung hatte, wie schon letztes Jahr, den seit der Unabhängigkeit Lettlands 1991 traditionellen Aufmarsch sowie geplante Gegendemonstrationen untersagt. Das Verbot wurde von einem Verwaltungsgericht aufgehoben. Bürgermeister Nils Usakovs rief die Bevölkerung persönlich dazu auf, den Gedenktag zu ignorieren.
Lettlands Innenministerin ist allerdings gegen das Marschverbot für SS-Veteranen
Gericht in Riga genehmigt Manifestation von Legionären der Waffen-SS
["Willkommen in der EU !" kann man da nur sagen.]
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Wahlen international


Stimmungswandel in Rußland
Schlappe für Sarkozy
Rechte Parteien gewinnen Parlamentswahl in Kolumbien
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Sturmwolken auch über Portugal

Schon bevor die Regierung Portugals ihre 'Spar- und Wachstumspläne' mit besonderem Aspekt der Haushaltssanierung erstmalig etwas genauer darlegte, streikten am Donnerstag ganztägig Mitarbeiter des gesamten öffentlichen Dienstes in Portugal dagegen. Denn diese Pläne sollten auch, wie vorab bekannt wurde, Einfrieren der Gehälter, Kürzungen von Sozialleistungen sowie Personalabbau beinhalten. Je nach Region/Stadt etwa 70-90% und insgesamt etwa 300.000 Betroffene beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen, zu denen mehrere Gewerkschaften aufgerufen hatten, die zusammen etwa 500.000 öffentlich Beschäftigte vertreten. Eine Kampfansage an die Zentren der EU und ihre Erfüllungsgehilfen im eigenen Land.
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Hanfried Müller: Von der Kirche zur Welt

Vorabdruck. »Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken. Zur Geschichte von Kirche und Gesellschaft in Deutschland seit 1945.«
Der Theologieprofessor Hanfried Müller (geboren am 4. November 1925; gestorben am 3. März 2009)
Foto: Privat
Ein Jahr nach seinem Tode am 3. März 2009 erscheint in diesen Tagen die politische Autobiographie des Theologen Hanfried Müller – ein Dokument von hochaktueller politischer, theologischer und analytischer Bedeutung, das ein Kapitel deutscher Geschichte und Kirchengeschichte im Fokus persönlicher Erfahrungen und Erinnerungen widerspiegelt. Hanfried Müller war in der DDR der profilierteste Vertreter einer ausgewiesen reformatorischen Theologie, die entschieden einem Kirchenverständnis widersprach, das sich als antikommunistischer Widerpart des ersten sozialistischen deutschen Staates verstand. Mit der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Weißenseer Blätter schuf er ein publizistisches Organ, in dem – beispiellos – bereits 1982 vor der drohenden Annexion der DDR gewarnt wurde.
Beitrag der KI zur Festschrift anlässlich des 80. Geburtstages von Hanfried Müller
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Genosse Jupp Angenfort gestorben

Unser Freund und Genosse Josef "Jupp" Angenfort ist tot. Wenn einer wie er geht, hinterläßt er eine Lücke, die nicht zu füllen ist. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen - zusammen mit ihnen und mit seinen GenossInnen werden wir Jupps Weg weitergehen.

Jupp wurde 1924 in Düsseldorf geboren. Von den deutschen Faschisten in den Krieg gehetzt, erfuhr er, dass die Menschen in Sowjetunion ganz anders sind als die deutsche Propaganda dem Volk mit allen raffinierten Methoden vorlog. Er traf bei seiner Gefangennahme erstens auf sowjetische Soldaten, die ihn nicht erschossen und und zweitens auf einen sowjetischen Soldaten, der sich mit ihm in der deutschen Sprache über den Philosophen Feuerbach unterhalten wollte, und drittens stellte sich ihm ein sowjetischer Major in der in deutscher Sprache geführten Unterhaltung als Jude vor, dessen jüdische Ehefrau von den Deutschen erschossen wurde.

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Berlin: Schwung aus Dresden stärkt Blockaden am 1. Mai

Antifaschisten in Berlin mobilisieren gegen neue Provokationen von rechts. »Langer Tag gegen Nazis« in Neukölln.
Lenny Reimann [jW] führte ein Interview mit Larissa Weber, Sprecherin der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB)
Seit geraumer Zeit kommt es im eher multikulturellen Berliner Bezirk Neukölln zu Anschlägen neofaschistischer Gruppen auf alternative Projekte. Wie erklären Sie sich das?

Neukölln wurde lange nur als multikultureller Kiez wahrgenommen. Allerdings gab es hier immer eine Neonaziszene, mit NPD- und Kameradschaftsstrukturen. 2006 zog die NPD in die Bezirksverordnetenversammlung ein. Die Naziszene festigte und radikalisierte sich. Es ist bekannt, dass Gewalt von diesen Gruppen ausgeht. Neu ist, dass es nicht zu spontanen Gewaltakten kommt, sondern zu zielgerichteten Aktionen gegen Objekte und Gruppen, die sich gegen Neonazis und Rassismus engagieren. Vorbereitet wurden diese Angriffe durch eine Anti-Antifa-Liste auf der Homepage des »Nationalen Widerstands Berlin«. Hier wurden Objekte der linken Szene ausspioniert und »vorgestellt«. Viele dieser Objekte wurden nun Ziel von Angriffen. Mitverantwortlich für die Seite ist Sebastian Schmidtke, der nun auch im Berliner NPD-Vorstand sitzt – viele Artikel und Flyer, die auf der Seite angeboten werden, weisen ihn als Verantwortlichen aus.

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OÖ: Peter Kammerstätter Gedenkwanderung nach Holzleithen

17. Peter Kammerstätter Gedenkwanderung auf den Spuren des Republikanischen Schutzbundes des Februar 1934 nach Holzleithen/Hausruck
Samstag, 20. März 2010
Treffpunkt: 10 Uhr Attnang Puchheim, Bahnhofsvorplatz
Maria Mair, Tochter des gefallenen Schutzbundunterführers Josef Skrabal, steht als Zeitzeugin der Februar-Kämpfe der Arbeiterbewegung zur Verfügung. Es wird fundierte Informationen zu den Kämpfen des Schutzbundes im Hausruck durch Dr. Günther Grabner geben.